Die Woche war echt anstrengend, wir haben übers Wochenende für unsere Care and Prevention Prüfung gelernt, dann unser research projekt abgeschlossen und dann noch für das heutige Final, Exercise Physiology, gelernt. Endlich fertig.
Was in der letzten Woche abgeht ist ja auch verrückt. Die Bibliothek hat bis 3 in der Nacht offen, und macht um 6 schon wieder auf. Studenten lernen rund um die Uhr, trinken Red Bull und Kaffee und nehmen Aderol, ein Medikament das normal Kinder mit ADHS nehmen, um sich konzentieren zu können. Außerdem nehmen viele Schlafmittel um die wenigen Stunden die sie schlafen nützen können ...
Dafür serviert die Bibliothek Kekse und Kaffee, wenigstens etwas. Morgen sind die letzten Finals, wir sind zm Glück fertig. Jetzt heißts noch packen, am Abend noch auf einen Sprung ins Ram un morgen gehts ab nach Portland zum Flughafen, dann über Chicago nach New York wo wir eine Nacht verbringen werden und am Montag Abend kommen wir dann wieder zurück nach Graz.
Andi
Freitag, 18. Dezember 2009
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Saukalt
Mittlerweile is es da saukalt geworden. In der Nacht hats bis zu Minus 15°C und am Tag so um die -4. Die chicken fountain, ist eingefroren und der Mill-stream friert auch langsam zu. Morgen und übermorgen haben wir noch unsere Kurse und die nächste Woche in der die Finals sind ist Kursfrei. Da wird nur noch gelernt. Wir müssen diese und nächste Woche noch unsere restlichen Tests für das Group Research Project durchführen und dann die Arbeit schreiben.
Ansonsten gehts jetzt nur noch darum die Vorbereitungen für unsere Abschiedsparty am Freitag zu feiern. Wir können's schon gar nicht mehr erwarten noch einmal mit allen zu feiern und gemeinsam Gas zu geben. Das dürfte lustig werden und hoffentlich gibts danach noch einige gute Geschichten zu erzählen.
Andi
Samstag, 5. Dezember 2009
Legendäre Party
Sodala, gestern haben wir einen genialen Abend gehabt. Wir haben Annas Geburtstag in ihrem Appartment in Kaneko gefeiert, einem schönen und modernen Wohnheim am Campus. Ihre 3 Zimmerkolleginnen haben die Party geplant und wir sind um 8 dort einmarschiert. Ich hatte eigentlich vor nichts zu trinken (wie ihr wisst fangen die besten Abende immer so an ...) da ich am Samstag Snowboarden gehen wollte, und wir vorhatten um 6 loszufahren. Da ich aber eine SMS bekommen habe die mir gesagt hat, dass das Snowboarden auf Donnerstag verschoben ist, hab ich mich dann doch überzeugen lassen etwas zu trinken. Nach einigen Getränken haben Pascal und ich begonnen Bierpong zu spielen, und haben fürchterlich verloren. Wir waren so unglaublich schlecht, was wir da aber noch nicht gewußt haben war, dass das nicht einmal der Tiefpunkt unserer Leistung war. Irgendwann ist dann der RA (Residial Assistant oder so) gekommen und hat uns gesagt, dass wir zu laut sind. Die RAs haben die Angewohnheit jeden Spaß zu zerstören und haben dann alle anwesenden Aufgeschrieben. Das ist glaub ich sowas wie eine Verwarnung. Nachdem wir aber alle über 21 sind konnten die nichts machen, wir haben aber beschlossen zur nächsten Party zu schauen. Also haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind losgegangen. Ich hab am Weg nach draußen auch noch einen Plüschschneemann im Christbaumkostüm mitgenommen, den wir dann liebevoll Sven Strong getauft haben (checkt sein profil auf Facebook). Am Weg zu Maxx's Party hat er leider eine seiner Christbaumkugeln eingebüßt. Bei Max angekommen haben wir das Partyvolk verdoppelt und seine Hütte war recht voll. Pascal und ich haben einige gute Photos mit Sven gemacht, und seltsamerweise sind wir von der lezten Party recht nüchternlosgezogen und waren auf der nächsten Party ziemlich betrunken. Niemand weiß wirklich wie das gegangen ist. Pascal und ich haben wieder Bierpong gespielt und so richtig eine Watsche kassiert. Ich hab keinen einzigen Wurf versenkt und musste deswegen nach dem Spiel unter dem Tisch sitzen, bis beim nächsten Spiel ein Punkt gemacht worden ist. Da Verlieren beim bierpong trinken heißt, waren Pascal und ich schon recht gut unterwegs. nachdem ich dann endlich wieder auftauchen durfte haben wir weitergetrunken und haben uns gleich wieder fürs Bierpong angemeldet, denn wir konnten unsere Bierpong Karriere nicht mit einer Niederlage beenden. Das hat sich nacher als schlechte Idee herausgestellt. Wir haben gegen Maxx, den Gastgeber und eine Freundin gespielt, und wir haben denen schon recht früh angekündigt, dass wir sie vernichten würden. Pascal war zu dem Zeitpunkt so betrunken, dass er statt 10 Bechern um die 50 gesehen hat, und beim Ausholen zu seinen Würfen gefährlich ins Schwanken gekommen ist. Einmal ist er dann tatsächlich rückwärts gefallen, hat einen Stapel CDs abgeräumt allerdings Sven geschnappt und den im Fallen umklammert. Zum Glück ist da nichts passiert, aber wir haben wieder einmal verloren ... und getrunken. Maxx hat uns um halb zwei dann aus dem Haus geworfen indem er jeden einzelnen umarmt hat und sich fürs kommen bedankt hat.
Wie immer haben uns alle am nächsten Tag beim Brunch eingefunden und die Geschehnisse der vergangen Nacht besprochen. Pascal konnte sich an kaum etwas erinnern und auch wir haben immer wieder Details gehört, die wir vergessen hatten. Wie zum Beispiel, dass Chris und ich Wouter "getippt" haben, also mit unserem guten alten Chriso-Jo-Trick, bei dem sich einer hinter eine Person kniet und der andere ihn umschupft. Das Chris am heimweg Hecking gemacht hat, und große Löcher in verschiedensten Hecken hinterlassen hat. Dass wir uns gegenseitig Watschen gegeben haben, was Chris dann anderen Personen erzählt hat. Was er gesagt hat war: "I just slapt with Andi". Geklungen hat das ganze allerdings wie "I just slept with Andi" was mit fragenden Blicken beantwortet wurde, und noch seltsamer wurde als Chris dann weitererzählt hat: "Yes, we do that all the time. That's nothing special" Nachdem die fragenden Blicke nicht weniger geworden sind hat er das ganze dann mit Gestiken von Slapping unterlegt, wodurch sich das Missverständnis dann aufgeklärt hat. Wir haben auf der Party echt viel Spaß gehabt, auch wenn wir alle ziemlich müde aus der Wäsche geschaut haben und wieder einmal weniger erledigt haben, als wir uns für den Tag vorgenommen haben.
Andi
Vorvorletzte Woche
Die vorvorletzte Woche ist ganz angenehm vergangen. In den meisten Kursen ist über die bevorstehenden Finals gesprochen worden. Wir haben endlich die Genehmigung für unser Research Project bekommen und konnten ein paar Tests machen. Das ist schon recht cool da, wir haben rund um die Uhr Zugang zum Labor. Wir bereiten alles für die Tests vor, kalibrieren die Geräte die die Atmung messen, bereiten die Versuchspersonen vor, erklären ihnen die Studie und die Tests und führen die Tests dann durch. Da konnten wor schon einiges an Erfahrung sammeln. Ansonsten haben wir in der Woche nicht viel gemacht. Wir haben in Gesprächen oft auf das Semester zurückgeblickt und konnten nicht glauben, wie schnell das doch vergangen ist. Außerdem haben wir über unser ersten Eindrücke voneinander gesprochen und festgestellt, dass viele von Chris und mir keinen guten ersten Eindruck hatten. Pascal hat uns zuerst nicht gemocht, weil wir ihn am Flughafen als wir ihn das erste Mal gesehen haben ignoriert haben weil wir nur mit den hübschen Mädels gesprochen haben. Haha, das klingt nach uns. Max hatte das Gefühl, dass wir arrogant wären. Leider konnten sich nur so wenig Leute wirklich an die ersten Tage erinnern, wie wir uns alle kennengelernt haben, und wie wir dann begonnen haben gemeinsam Sachen zu unternehmen und feiern zu gehen. Wir haben allerdings festgestellt, was für ein Glück wir hatten, dass Chris und Carolina begonnen haben auszugehen, denn Marko hat, da er auch Ecuadorianer ist, Carolina eingeladen ein Fußballspiel zu schauen, und wir sind alle mitgekommen und haben so Marko kennengelernt, mit dem wir dann echt viel Sachen unternommen hätten. Über Markos Partys haben wir dann viele andere Leute kennengelernt, unter anderem auch die Saudis, mit denen wir dann auch sauviel unternommen haben, vor allem Partytechnisch. Keine Ahnung wie das Semester ausgesehen hätte, wenn wir Marko nicht kennengelernt hätten ...
Ich habs die Woche geschafft zu faulenzen, wobei ich die ersten 2 Tage gebraucht hab um es genießen zu können. Die ersten 2 Tage hab ich nichts gemacht und hab mich dabei aber nicht wohlgefühlt, da ich immer das Gefühl gehabt hab ich sollte lernen. Danach hab ich das Nichtstun richtig genossen und am Freitag hab ich langsam begonnen wir Sachen für die Uni zu machen, wobei ich sagen muss, dass meine Motivation echt nachgelassen hat. Schade dass das genau zu dem Zeitpunkt ist wo ich am meisten zu tun hätte. Keine Ahnung wo ich meine Motivation fürs Lernen herbekommen soll ...
Andi
Ich habs die Woche geschafft zu faulenzen, wobei ich die ersten 2 Tage gebraucht hab um es genießen zu können. Die ersten 2 Tage hab ich nichts gemacht und hab mich dabei aber nicht wohlgefühlt, da ich immer das Gefühl gehabt hab ich sollte lernen. Danach hab ich das Nichtstun richtig genossen und am Freitag hab ich langsam begonnen wir Sachen für die Uni zu machen, wobei ich sagen muss, dass meine Motivation echt nachgelassen hat. Schade dass das genau zu dem Zeitpunkt ist wo ich am meisten zu tun hätte. Keine Ahnung wo ich meine Motivation fürs Lernen herbekommen soll ...
Andi
Rückweg
Am Rückweg mussten wir and er Grenze zurück nach Amerika 30 Minuten warten und sind dann mit Verspätung in Bellingham eingetroffen, wo wir unseren Studienkollegen treffen wollten. Bellingham liegt etwa eine halbe Stunde von der kanadischen Grenze entfernt und beheimatet die Western Washington University. Die Uni liegt echt schön außerhalb der Stadt auf einem Hügel von Hügeln und Wäldern umgeben, und man hat eine schöne Aussicht auf das Meer. Die Uni ist recht groß (~ 20 000 Studierende) und ist wie alle amerikanischen Unis sehr zweckmäßig geplant, so dass alle Gebäude auf enem Campus recht nah aneinander liegen. Es gibt eine coole Sporthalle, in der man Klettern und Schwimmen kann, und wo es Saunas und Whirlpools für die Studierenden gibt. Das fehlt auf unserer Uni echt. Wir haben uns mit Martin getroffen, er hat uns den Campus gezeigt, dann sind wir in einen Park am Meer etwas essen gegangen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht. Der Verkehr am Sonntag war nicht schlimm und wir sind nach 5-stündiger Fahrt wieder in Salem angekommen wo wir das Auto zurückgegeben haben und nacheinander alle Thanksgiving Geschichten von den anderen gehört haben.
Andi
Vancouver
Am Abend sind wir dann in den Club "Republic" gegangen. Recht lästig war dort allerdings, das wir sicher 20 Minuten draußen in der Kälte gewartet haben, bis wir in den Club gekommen sind, und das obwohl der Club halb leer war. Scheinbar lassen die die Leute vor den Clubs warten damits so ausschaut als wäre ordentlich was los damit mehr Leute kommen. Miese Sache. Wir haben dort ein bisschen gefeiert waren allerdings nicht so motiviert. Am nächsten Tag haben wir uns Vancouver bei Regen angeschaut. Wir sind zuerst ins British Columbia Sports Museum gegangen, das echt cool ist. Dort ist die Geschichte des Sports in B.C. seit den 1830ern bis heute ausgestellt. Die Ausstellung ist cool aufbereitet und es gibt genügend Dinge, die man selbst ausprobieren kann. Danach sind wir über Chinatown zum Hafen spaziert, haben uns das Geschäftsviertel und kleinere Einkaufsviertel angesehen und sind am Nachmittag ziemlich nass und müde ins Hotel zurückgekehrt um uns aufzuwärmen. Ich hab dann noch die Geschäfte rund um unser Hotel abgeklappert und bin dann wieder ins Hotel zurück. Nach einem raschen Abendessen wollten wir uns noch die Skyline Vancouvers von der Nordküste anschauen und sind mit dem Auto rausgefahren. Leider war das Wetter so schlecht, dass man von der Skyline fast nichts gesehen hat, allerdings haben wir ein Restaurant gefunden, dessen Garten voller schön dekorierter und beleuchteter Weihnachtsbäume war. Am Abend wollten wir uns noch mit den Mädels in einem Club treffen, nachdem wir dort aber so lang warten hätten müssen, haben wir beschlossen nur auf ein Bier zu gehn und sind dann schlafen gegangen, da wir am nächsten Tag früh aufbrechen wollten.
Andi
Andi
Freitag, 27. November 2009
Kanada, wir kommen
Wir sind recht früh aufgestanden, da sich Chris das Boeing Werk anschauen wollte, und eine Tour für 9.30 gebucht hat. Da er bei der Kalkulation der Zeit vergessen hat die Zeit zu berechnen, die ich in der Dusche und im Bad brauche, sind wir recht knapp losgekommen. Mit wenig Benzin im Tank, wenig Zeit im Budget und keinem Essen im Magen haben wir uns von Seattle verabschiedet und sind losgefahren. Chris hat sich zum Glück den Weg rausgeschrieben und so sind wir zielstrebig Richtung Boeing Werk gefahren. Zumindest haben wir das gedacht. 10 Minuten vor halb zehn hat sich herausgestellt, dass wir in die falsche Richtung unterwegs waren. Diesmal nicht unser Fehler, da war google maps schuld. Die Tankanzeige war schon seit einiger Zeit auf leer, aber da keine Tankwarnleuchte geleuchtet hat, haben wir uns wenig Sorgen gemacht. Bzw. war keine Zeit da um sich Sorgen zu machen, da wir schon recht knapp dran waren. Also umdrehen, nicht tanken und in die richtige Richtung weiterfahren. Nach einiger Zeit und etwa 10 Minuten vor unserem Ziel hat dann die Warnleuchte zu leuchten begonnen und 5 Minuten später hat plötzlich das Auto nicht mehr auf mein Gasgeben reagiert. Verdammte scheisse, da ist uns jetzt wirklich das Benzin ausgegangen. Wer baut ein Auto, bei dem die Warnleuchte 5 Minuten vor Benzinende zu leuchten beginnt?? Aber nachdem das Mietauto weder Zentralverriegelung noch Funkschlüssel hatte und der Tankdeckel bei Betätigung des Hebels einfach heruntergefallen ist, hätten wir uns das vielleicht denken können. Mieser Chevy Aveo ... Man muss allerdings sagen, dass wir noch einmal Glück im Unglück hatten, denn wir sind kurz vorher bei einer Tankstelle vorbeigefahren. Chris hat sich dann auf den Weg zur Tankstelle gemacht und musste einen Minibenzinkanister kaufen, um das Auto zumindest zur nächsten Tankstelle zu bringen.
Vollgetankt sind wir dann bei Boeing eingeritten, und Chris konnte die Dame am Schalter bewegen seine versäumte Führung umzubuchen, auch wenn sie unser Geschichte vom ausgegangenen Benzin nicht geglaubt hat. Ich hab mir während der 90-minütigen Führung durch das Boeing Werk, die Chris gut gefallen hat, die Ausstellung angeschaut und wir sind danach essen gegangen, natürlich zu McDonalds. Es war allerdings nicht ganz Chris' Tag, nachdem er in seinem Burger vermeintlich Plastik gefunden hat. Er ist dann mit dem halben Burger, den er eigentlich mitnehmen wollte zum Schalter gegangen und der Manager hat ihm dann erklärt, dass das nur die Schale der Tomate sei und ihm den Burger abgenommen. Chris hat dann weder eine Nachspeise noch seinen Burger gekommen. Verloren! Von dort sind wir dann weiter gefahren und haben uns lange zum Seattle Premium Shopping Outlet gestaut, wo wir dann eineinhalb Stunden verbracht haben, in denen ich 2 volle Runden gegangen bin und in jedem Shop war und Chris Läden besucht hat. Allerdings hat er im Gegensatz zu mir etwas gekauft und es war echt die Hölle los. Nach dem shopping hat sich der Stau dann aufgelöst gehabt und wir sind gut vorangekommen. Bis kurz vor der kanadischen Grenze, und dann noch einmal kurz vor Vancouver. Zum Glück hatten wir keinen Stress und sind gemütlich dahingefahren. Wir haben unser Hotel dann recht schnell gefunden es ist ganz gut gelegen. Wir haben in einem netten kleinen griechischen Restaurant gut gegessen und Informationen zum Nachtleben eingeholt. Außerdem stehen wir für Heute auf der Gästeliste für 5 Clubs in Vancouver. Nice. Die Website clubvibes.com ist echt praktisch. Mal schauen was Vancouver so zu bieten hat.
Andi
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