Samstag, 5. Dezember 2009

Legendäre Party



Sodala, gestern haben wir einen genialen Abend gehabt. Wir haben Annas Geburtstag in ihrem Appartment in Kaneko gefeiert, einem schönen und modernen Wohnheim am Campus. Ihre 3 Zimmerkolleginnen haben die Party geplant und wir sind um 8 dort einmarschiert. Ich hatte eigentlich vor nichts zu trinken (wie ihr wisst fangen die besten Abende immer so an ...) da ich am Samstag Snowboarden gehen wollte, und wir vorhatten um 6 loszufahren. Da ich aber eine SMS bekommen habe die mir gesagt hat, dass das Snowboarden auf Donnerstag verschoben ist, hab ich mich dann doch überzeugen lassen etwas zu trinken. Nach einigen Getränken haben Pascal und ich begonnen Bierpong zu spielen, und haben fürchterlich verloren. Wir waren so unglaublich schlecht, was wir da aber noch nicht gewußt haben war, dass das nicht einmal der Tiefpunkt unserer Leistung war. Irgendwann ist dann der RA (Residial Assistant oder so) gekommen und hat uns gesagt, dass wir zu laut sind. Die RAs haben die Angewohnheit jeden Spaß zu zerstören und haben dann alle anwesenden Aufgeschrieben. Das ist glaub ich sowas wie eine Verwarnung. Nachdem wir aber alle über 21 sind konnten die nichts machen, wir haben aber beschlossen zur nächsten Party zu schauen. Also haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind losgegangen. Ich hab am Weg nach draußen auch noch einen Plüschschneemann im Christbaumkostüm mitgenommen, den wir dann liebevoll Sven Strong getauft haben (checkt sein profil auf Facebook). Am Weg zu Maxx's Party hat er leider eine seiner Christbaumkugeln eingebüßt. Bei Max angekommen haben wir das Partyvolk verdoppelt und seine Hütte war recht voll. Pascal und ich haben einige gute Photos mit Sven gemacht, und seltsamerweise sind wir von der lezten Party recht nüchternlosgezogen und waren auf der nächsten Party ziemlich betrunken. Niemand weiß wirklich wie das gegangen ist. Pascal und ich haben wieder Bierpong gespielt und so richtig eine Watsche kassiert. Ich hab keinen einzigen Wurf versenkt und musste deswegen nach dem Spiel unter dem Tisch sitzen, bis beim nächsten Spiel ein Punkt gemacht worden ist. Da Verlieren beim bierpong trinken heißt, waren Pascal und ich schon recht gut unterwegs. nachdem ich dann endlich wieder auftauchen durfte haben wir weitergetrunken und haben uns gleich wieder fürs Bierpong angemeldet, denn wir konnten unsere Bierpong Karriere nicht mit einer Niederlage beenden. Das hat sich nacher als schlechte Idee herausgestellt. Wir haben gegen Maxx, den Gastgeber und eine Freundin gespielt, und wir haben denen schon recht früh angekündigt, dass wir sie vernichten würden. Pascal war zu dem Zeitpunkt so betrunken, dass er statt 10 Bechern um die 50 gesehen hat, und beim Ausholen zu seinen Würfen gefährlich ins Schwanken gekommen ist. Einmal ist er dann tatsächlich rückwärts gefallen, hat einen Stapel CDs abgeräumt allerdings Sven geschnappt und den im Fallen umklammert. Zum Glück ist da nichts passiert, aber wir haben wieder einmal verloren ... und getrunken. Maxx hat uns um halb zwei dann aus dem Haus geworfen indem er jeden einzelnen umarmt hat und sich fürs kommen bedankt hat.
Wie immer haben uns alle am nächsten Tag beim Brunch eingefunden und die Geschehnisse der vergangen Nacht besprochen. Pascal konnte sich an kaum etwas erinnern und auch wir haben immer wieder Details gehört, die wir vergessen hatten. Wie zum Beispiel, dass Chris und ich Wouter "getippt" haben, also mit unserem guten alten Chriso-Jo-Trick, bei dem sich einer hinter eine Person kniet und der andere ihn umschupft. Das Chris am heimweg Hecking gemacht hat, und große Löcher in verschiedensten Hecken hinterlassen hat. Dass wir uns gegenseitig Watschen gegeben haben, was Chris dann anderen Personen erzählt hat. Was er gesagt hat war: "I just slapt with Andi". Geklungen hat das ganze allerdings wie "I just slept with Andi" was mit fragenden Blicken beantwortet wurde, und noch seltsamer wurde als Chris dann weitererzählt hat: "Yes, we do that all the time. That's nothing special" Nachdem die fragenden Blicke nicht weniger geworden sind hat er das ganze dann mit Gestiken von Slapping unterlegt, wodurch sich das Missverständnis dann aufgeklärt hat. Wir haben auf der Party echt viel Spaß gehabt, auch wenn wir alle ziemlich müde aus der Wäsche geschaut haben und wieder einmal weniger erledigt haben, als wir uns für den Tag vorgenommen haben.

Andi

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