Donnerstag, 19. November 2009

Wochenendreview

Das Wochenende war recht lustig. Am Freitag haben wir den Big Lebowski Abend gemacht, den Film geschaut und White Russian getrunken. Das Zeug hat ganz schön reingehaut, und wir haben nach dem Film die Sofas in einen Wrestling Ring umgewandelt. Haha, Chris und ich haben uns ein Beispiel an Christo und Jo genommen und deren patentierten Umschumpf-Trick angebracht. Sehr lustig kann ich nur sagen. Bei der Gelegenheit möchte ich auf eine seltsame amerikanische Tradition hinweisen: Cow-Tipping. Angeblich schupfen da manche Leute Kühe in der Nacht um, wenn sie schlafen, weil das saulustig sein soll. Das klingt lustig, ich hab denen dann aber erklärt, dass das in Österreich nicht geht, weil unsere Kühe alle am Berg stehen und wenn wir die umschupfen, dann kugeln sie den ganzen Berg hinunter. Auf youtube gibts ein lustiges Video dazu. Einfach Cow tipping eingeben und das erste Video anschauen.
Nach dem Film sind wir zu Petes Place gegangen, wo ein Senior Social stattgefunden hat (Seniors = college studenten im letzten Jahr) wir haben dort ein bisschen mitgefeiert und sind dann weiter zu Copper Johns gezogen. So weit ich weiß ist das das einzige Lokal in Salem, in dem man tanzen kann. Ich weiß nicht wie, aber ich hab dort eine nette Emily kennengelernt. Zu später Stunde sind wir dann nach Hause spaziert und haben den nächsten Tag lernend verbracht.
Am Samstag haben uns die Saudis zu einer Party eingeladen, und wenn die Saudis einladen, dann muss man kommen. Einmal war ich nicht dort, weil ich einen Samstagabend zum Lernen genützt hab, das werden mir die 3 Jahre lang nicht verzeihen. Bevor wir dorthin gegangen sind, haben wir uns noch das International Disaster angeschaut, ein Rockkonzertabend, bei dem haufenweise Studentenbands (viele von der TIUA, Tokyo International University of America) 2-3 Songs gespielt haben. Man muss die japanischen Kids einfach lieben, die haben sich wie echte Rockstars angezogen und verhalten. Wir haben uns dann also bei den Saudis eingefunden, und einen Kühlschrank vorgefunden, der bis obenhin mit Bier gefüllt war. Außerdem haben wir uns dort Mojitos gemixt und irgendwann haben wir begonnen Flip-Cup zu spielen. Ein weiteres lustiges Trinkspiel in den USA. Wir haben das gegnerische Team vernichtet und haben danach begonnen Aprés Ski Musik aufzulegen. Oh yeah, was für ein Fest. Irgendwann hab ich dann eingesehen, dass ich besser nichts mehr trinken sollte und habe schadensbekämpungstechnisch nur mehr Wasser getrunken. Ich weiß nicht obs was genützt hat, aufgewacht bin ich trotzdem mit einem gemeinen Hangover.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen