Sonntag, 26. Juli 2009

Die Odyssee

5 Uhr mist, aufstehen. "*°!'#&%" die Koffer sind noch nicht gepackt. Zähneputzen, anziehen, Koffer packen, runter in die Küche Sandwich machen, raus aus dem Hostel, die 94th Avenue rauf zur Lexington, zwei Blocks nördlich zur U-Bahn und dann runter. Metrocard besorgt, die Dame am Schalter gefragt wie wir am Besten zum JFK kommen und dann wären wir in unserer Panik fast Richtung Uptown statt Downtown gefahren, wenn uns die Dame nicht über Lautsprecher gesagt hätte, dass wir in die falsche Richtung unterwegs waren.

Dann auf die U-Bahn warten. Das hat schon recht lang gedauert, da waren wir aber noch recht zuversichtlich. Wir waren uns nicht ganz sicher, wo wir umsteigen sollten, da über den Fahrplan anderes ersichtlich war, als uns die Dame am Schalter gesagt hat. 3 Mädels, die auch mit Gepäck in der U-Bahn gefahren sind sind wesentlich früher raus als wir und wir haben uns schon gefragt, ob die was wissen, das wir nicht wissen ... Egal, stick to the plan. Fulton Street raus, und dort auf den A Train warten ... und warten ... und warten. Verflixt, der ist einfach nicht gekommen. Als wir schon überlegt haben, ob wir nicht aufs Taxi umteigen sollten, ist der A Train gekommen. 07.30 und laut Auskunft dauert die Fahrt zum JFK sicher länger als eine Stunde ...

Dann sitzen wir also im Zug und werden langsam nervös, der A Train hat nämlich eine Abzweigung, und wir hatten keine Ahnung, welche Route der Zug nehmen sollte, vor der Abzweigung schnell alles Gepäck nach Rechts, Gewichtsverlagerung, damit wir auch nach rechts kommen. Yes, da waren wir jetzt richtig zuversichtlich, doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.
Mit dem Airport Train noch schnell zum Terminal 3, noch gemütliche 45 Minuten bis um Abheben und wir geben unseren Buchungscode in den Check-In-Computer:
"You are too late to check in your luggage!" Arrgh, das gibts nicht, scheisse. Wir fragen eine Dame vom Bodenpersonal was wir machen können.
"I am sorry, you can't check in your luggage, you can either get your flight and try to arrange the transport of your luggage, or you can wait in the line (the very long line hätte besser gepasst) and see if you can get on a later flight!"
Das war jetzt richtig scheisse, doch da hatte das Schicksal nicht mit Chris gerechnet. Der ist zu einem andren Typen vom Bodenpersonal hin, hat den ins Gespräch genommen und dann sind wir schon ganz vorne in der Schlange gestanden, haben unser Gepäck eingecheckt, und 15 Dollar pro Gepäckstük gezahlt, verdammte Gauner, war uns in dem Moment aber egal, wir wollten nur den Flug kriegen. Dann sehen wir beim Gate, dass der Flug überbucht ist ... Oh oh, nicht gut. Wir sind dann aber problemlos mitgekommen und sitzen im Flieger und wundern uns, warum der so verspätet abhebt. Wir scherzen noch herum, dass wahrscheinlich wir dran schuld sind, und in Gedanken schon die Durchsage hören: "Tut uns leid, dass wir uns verspäten. Bedanken können Sie sich bei den beiden Herren auf den Plätzen 16 D und E. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Flug" Bis wir aus dem Augenwinkel sehen, dass noch ein Gepäckswagerl kommt, und unsere Koffer als letztes in die Maschine transportiert werden. Yeah, unser Gepäck hats auch geschafft.
San Diego, wir kommen.

1 Kommentar:

  1. in der psychologie nennt man so was
    stress-desensibilisierungs-strategie, hihihi
    ma

    AntwortenLöschen