Mittwoch, 28. Oktober 2009
Checkin out Las Vegas
Unser Wecker hat uns um 11.00 recht sanft geweckt und wir haben gemütlich gefrühstückt (Toastbrot mit Marmelade und Fruchtcocktail aus der Dose) und haben uns dann wieder fertig gemacht und den Las Vegas Strip weiter zu erforschen. Diesmal haben wir im Süden begonnen und haben uns das Luxor angeschaut. Die Pyramide ist ja recht interessant, und ich habe mich gefragt wie das innen aussieht, da die Oberfläche im Vergleich zum Volumen recht gering ist, und ja theoretisch Zimmer sein müssten, die keine Fenster haben. Das Geheimnis ist logischerweise, dass die Pyramide innen hohl ist. Das schaut echt beeindruckend aus. Das Luxor ist innen echt nobel eingerichtet und schaut vor allem von vorne interessant aus, da dort ja die Sphinx posiert und den Eingang bewacht. Wir haben dort natürlich einige Photos gemacht, haben allerdings nicht gegambelt und sind dann weiter Richtung Norden spaziert, haben uns das Excalibur angesehen, und sind dann wieder ins MGM Grand spaziert um die Löwen zu sehen Das MGM hat ein Gehege im Hotel, in dem Löwen zu sehen sind, die für Shows trainiert sind. Wir haben leider keine Show gesehen, sondern haben uns nur die Löwen und Löwenbabies angesehen, mit denen man sich für 25 $ auch photographieren hat lassen können. Wir waren dann recht hungrig und sind zum Hooters essen gegangenm, wo wir ein echt gutes Steaksandwich bekommen haben. Nachdem wir teuer gegessen und getrunken haben sind wir wieder zurück nach Hause spaziert, haben ein Nachmittagsschläfchen gehalten, haben geduscht und haben dann das mit dem Vorglühen begonnen. Dabei haben sich dann gleich wieder kulturelle Differenzen gezeigt, da Martina (aus Schweden) Mischgetränke wie Cola und Sprite besorgt hat, während wir mit Fruchtsäften gerechnet haben. Letztlich hat es den Zweck erfüllt, und wir konnten angeheitert ins Zentrum aufbrechen. Diesmal wollten wir den Strip weiter nördlich in Angriff nehmen und wollten außerdem ein paar coole Clubs besuchen. Wir sind dann bis zum Bellagio spaziert und haben uns das innen angesehen. Das Bellagio ist denke ich die nobelste Adresse in Las Vegas, und es schaut auch so aus. Die Eingangshalle ist extrem schön herbstlich dekoriert, von der Decke schweben riesige aus Glas geformte Blätter, riesige Kürbisse (900 lbs = ~ 450 kg) sind schön arrangiert und ein Baummenssch wie aus Herr der Ringe wacht über die Szene. Natürlich gibt es auch einen Club im Bellagio, und in dem haben an diesem Abend die Black Eyed Peas nach ihrem Konzert gefeiert, allerdings waren uns die 80 $ Eintritt zu teuer. Wir haben dann den Concierge im Bellagio gefragt, wohin wir gehen sollten, und der war echt freundlich und hat uns ein paar Adressen genannt. Wir haben dann vor dem Bellagio gewartet und haben mit Chris und Carolina telephoniert, die irgendwo anders unterwegs waren, und sind dann von einem Typen angesprochen worden, der uns gefragt hat ob wir in einen coolen Club möchten. Wir haben uns mit dem unterhalten und er hat gesagt er besorgt uns eine Limousine, die uns in den Club/Gentlemens Club bringt, wir kommen dort gratis hinein und bekommen ein Begrüßungsgetränk. Und alles gratis. Wir haben ihm natürlich nicht geglaubt, aber er hat uns dann schließlich überzeugt, nachdem er den Mädels versichert hat, dass es dort auch männliche Stripper gibt. Wir haben uns gedacht, wenn’s gratis ist, warum nicht? Der Typ hat uns dann tatsächlich eine Limousine organisiert, ist mit uns zu dem Club gefahren, hat uns in der Limousine 100 Dollar in die Hand gedrückt, damit wir dort den Eintritt zahlen können, und hat uns erklärt/erzählt wie das ganze funktioniert. Er bekommt Provision für jeden Gast, den er dorthin bringt, und die Besitzer wissen, dass nur etwa ein Drittel der Gäste wirklich Geld ausgeben, aber scheinbar hauen die dann so richtig auf den Putz und es zahlt sich aus. Der Club war ganz nett, das mit dem Gratisgetränk war genauso gelogen, wie die Sache mit den männlichen Strippern. Das hat uns natürlich nicht wirklich gestört, unsere Mädels waren allerdings enttäuscht. Da sich eines unserer Mädels wirklich unwohl gefühlt hat, sind wir recht bald wieder abgerauscht und haben uns auf die Suche nach einem anderen Club gemacht. Das war gar nicht so leicht, da die Clubs in Las Vegas auch um 2 zumachen, hoffentlich ist das nur während der Nebensaison so, ansonsten wäre ich von Las Vegas schwer enttäuscht. Wir haben dann im Mandalay Bay noch einen offenen Club gefunden, da war allerdings nicht mehr besonders viel los. Das war für uns aber ok, der Club war im 64 Stock des Hotels untergebracht, wir mussten keinen Eintritt zahlen und haben dann einfach gechillt und die geniale Aussicht über das nächtlich beleuchtete Las Vegas genossen. Irgendwann sind wir dann recht müde wieder zu unserem kleinen Hotel nach Hause spaziert.
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