Sonntag, 11. Oktober 2009

Ein lange herbeigesehntes Wochenende geht traurig zu Ende. Heute Abend gab es eine Art Totenwache für einen japanischen Studenten der sich Ende der Woche das Leben genommen hat, seine Familie ist angereist und alle Studenten konnten sich von ihm verabschieden. Wir haben ihn nicht gekannt, aber wir alle kennen einige der TIUA-Studenten (Tokyo International University of America) die ihn kannten, und denen sein Tod sehr Nahe gegangen ist.

Wie geplant sind wir am Freitag nach Portland gefahren, wobei wir wegen eines Staus leider später angekommen sind als wir geplant hatten. Wir haben nur mehr wenig Zeit mit Tageslicht gehabt und sind ein bisschen in Downtown herumspaziert. Als es schon recht dunkel sind wir dann auf den Cancer-Walk gestoßen, der ziemlich groß war. Alle Leute hatten beleuchtete Luftballons, was sehr nett ausgesehen hat. Wir sind dem Cancer-Walk gefolgt bis der an einem ziemlich netten Pub vorbeigekommen ist, wo wir dann spontan beschlossen haben einzukehren. In der Rock Bottom Brewery haben wir zunächst ein gutes Lager genossen und dann versucht Marko zu erreichen, da wir noch nicht gewußt haben, ob wir eine Chance haben wieder nach Salem zu kommen, oder ob wir in Portland übernachten müssen. Marko hat uns dann Assis Nummer gegeben, den wir in Henry's Pub treffen sollten. Wir sind dann durch die halbe Stadt spaziert, sind auf einen Elefanten geklettert und haben dann in Henry's Pub noch ein Bier probiert, bevor wir Assis dann getroffen haben. Assis ist aus Saudi-Arabien und studiert mit seinem Bruder da. Die Burschen sind echt lustig drauf, und verarschen uns die ganze Zeit. Die haben uns dann zum Portland City Grill mitgenommen, dem Restaurant im 30. Stock von dem aus man eine echt coole Aussicht über die Stadt hat. Sehr feines Essen, gute Getränke und ein guter Pianist. Das war wie im Film. Wir haben Marko und einige Freunde von ihm dort getroffen und sind dann in den Club "Dirty" gegangen. Dort war einiges los, überall waren Dancing-Poles an denen Gäste getanzt haben. Seltsamerweiser haben einige andre Gäste den Mädels echt Dollarscheine zugesteckt...
Wir haben dort recht lustige Sachen erlebt, über die wir allerdings nicht weiter reden möchten. Wie alle Clubs hat der Club auch um 2 geschlossen und wir konnten dann zum Glück mit den beiden Saudis zurück nach Salem fahren. Wir sind dann so um halb vier in der Nacht in Salem angekommen und haben am nächsten Tag einmal ausgeschlafen.
Da Partens-Weekend war, war der Brunch besonders gut. Von Süßigkeiten über Truthahn, Ravioli, Shrimps und Lachs war alles da und wir haben alles reichlich genossen. Sehr fein. Pascal und ich haben uns dann das Rugby-Spiel angeschaut, was recht cool war. Rugby ist um einiges spannender als Football und wir sind danach noch in die Stadt gegangen, haben ein Eis gegessen und einige Dinge besorgt, unter anderem auch einen Verlobungsring für Karina, die ich leider nicht wie geplant in Las Vegas heiraten kann um eine Junggesellenparty zu haben, da sie nicht mitkommt. Da müssen wir uns noch was überlegen.
Nach dem Abendessen haben wir uns dann in Pete's Place getroffen, einer kleinen Bar in Salem um Max's Geburtstag zu feiern. Wir haben dort recht lange gefeiert und einige Pitcher Bier getrunken. Pitcher sind diese großen Bierkrüge, die man in den Filmen immer sieht. Max hatte ein magisches Glas, das niemals leer geworden ist, dafür haben wir gesorgt. Außerdem haben ihm immer wieder Leute Shots gezahlt, was dazu geführt hat, dass er ziemlich betrunken war. Uns ist es auch recht gut gegangen. Die meisten sind dann noch weiter zu Copper Johns Bar gegangen, ich bin zu einer Party gegangen, die recht cool war. Nur dann hat die Polizei einen Block weiter ein Meth-Lab auseinandergenommen, was die meisten Partygäste recht besorgt hat, da ja fast alle unter 21 sind. Das Haus hat sich dann recht schnell geleert und ich bin dann auch zurück zum Campus gegangen wo wir dann weiter gefeiert haben. Nachdem ich heute irgendwann um 12.00 ohne hangover aufgestanden bin, hab ich ein bisschen gelernt und bin dann zu einem Haus von Freunden gegangen, wo wir gegrillt haben. Die haben echt riesige Steaks da, unglaublich! Mit amerikanischen Produkten und europäischen Skills haben wir eine Supergrillerei gehabt und die Herbstsonne genossen.

lg Andi

2 Kommentare:

  1. Huch und juche sind an diesem Wochenende
    dicht beisammen.

    HAltet gut die Balance
    ma

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  2. Da undert´s mich nicht, dass Ihr schon ein bisschen trauert, dass Halbzeit ist - wo doch alles nach einer Serie von Highlights klingt.

    Wünsch Euch gutes Händchen in Vegas - auf dass
    Ihr Euer Hemd anbehaltet ; )
    Ma

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