Freitag, 27. November 2009

Kanada, wir kommen


Wir sind recht früh aufgestanden, da sich Chris das Boeing Werk anschauen wollte, und eine Tour für 9.30 gebucht hat. Da er bei der Kalkulation der Zeit vergessen hat die Zeit zu berechnen, die ich in der Dusche und im Bad brauche, sind wir recht knapp losgekommen. Mit wenig Benzin im Tank, wenig Zeit im Budget und keinem Essen im Magen haben wir uns von Seattle verabschiedet und sind losgefahren. Chris hat sich zum Glück den Weg rausgeschrieben und so sind wir zielstrebig Richtung Boeing Werk gefahren. Zumindest haben wir das gedacht. 10 Minuten vor halb zehn hat sich herausgestellt, dass wir in die falsche Richtung unterwegs waren. Diesmal nicht unser Fehler, da war google maps schuld. Die Tankanzeige war schon seit einiger Zeit auf leer, aber da keine Tankwarnleuchte geleuchtet hat, haben wir uns wenig Sorgen gemacht. Bzw. war keine Zeit da um sich Sorgen zu machen, da wir schon recht knapp dran waren. Also umdrehen, nicht tanken und in die richtige Richtung weiterfahren. Nach einiger Zeit und etwa 10 Minuten vor unserem Ziel hat dann die Warnleuchte zu leuchten begonnen und 5 Minuten später hat plötzlich das Auto nicht mehr auf mein Gasgeben reagiert. Verdammte scheisse, da ist uns jetzt wirklich das Benzin ausgegangen. Wer baut ein Auto, bei dem die Warnleuchte 5 Minuten vor Benzinende zu leuchten beginnt?? Aber nachdem das Mietauto weder Zentralverriegelung noch Funkschlüssel hatte und der Tankdeckel bei Betätigung des Hebels einfach heruntergefallen ist, hätten wir uns das vielleicht denken können. Mieser Chevy Aveo ... Man muss allerdings sagen, dass wir noch einmal Glück im Unglück hatten, denn wir sind kurz vorher bei einer Tankstelle vorbeigefahren. Chris hat sich dann auf den Weg zur Tankstelle gemacht und musste einen Minibenzinkanister kaufen, um das Auto zumindest zur nächsten Tankstelle zu bringen.
Vollgetankt sind wir dann bei Boeing eingeritten, und Chris konnte die Dame am Schalter bewegen seine versäumte Führung umzubuchen, auch wenn sie unser Geschichte vom ausgegangenen Benzin nicht geglaubt hat. Ich hab mir während der 90-minütigen Führung durch das Boeing Werk, die Chris gut gefallen hat, die Ausstellung angeschaut und wir sind danach essen gegangen, natürlich zu McDonalds. Es war allerdings nicht ganz Chris' Tag, nachdem er in seinem Burger vermeintlich Plastik gefunden hat. Er ist dann mit dem halben Burger, den er eigentlich mitnehmen wollte zum Schalter gegangen und der Manager hat ihm dann erklärt, dass das nur die Schale der Tomate sei und ihm den Burger abgenommen. Chris hat dann weder eine Nachspeise noch seinen Burger gekommen. Verloren! Von dort sind wir dann weiter gefahren und haben uns lange zum Seattle Premium Shopping Outlet gestaut, wo wir dann eineinhalb Stunden verbracht haben, in denen ich 2 volle Runden gegangen bin und in jedem Shop war und Chris Läden besucht hat. Allerdings hat er im Gegensatz zu mir etwas gekauft und es war echt die Hölle los. Nach dem shopping hat sich der Stau dann aufgelöst gehabt und wir sind gut vorangekommen. Bis kurz vor der kanadischen Grenze, und dann noch einmal kurz vor Vancouver. Zum Glück hatten wir keinen Stress und sind gemütlich dahingefahren. Wir haben unser Hotel dann recht schnell gefunden es ist ganz gut gelegen. Wir haben in einem netten kleinen griechischen Restaurant gut gegessen und Informationen zum Nachtleben eingeholt. Außerdem stehen wir für Heute auf der Gästeliste für 5 Clubs in Vancouver. Nice. Die Website clubvibes.com ist echt praktisch. Mal schauen was Vancouver so zu bieten hat.

Andi

1 Kommentar:

  1. Nach Besichtigung von Boing-Werk schwächelt die Boing-Info (rasch/umfassend/zielsicher)
    über das Willamette´sche Studieren.
    Geht Euch der Atem zum Feiern aus? Oder nur zum Schreiben? ; ) Ma

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