Mittwoch, 2. September 2009

Collegestart

Sodala, gestern haben die Kurse an der Uni begonnen. Ich hatte gestern nur Sport Leadership and Management bei einem sehr lockeren Professor. Das dürfte ganz spannend werden. Was bei den Kursen sehr praktisch ist, ist ein Syllabus, den man in der ersten Einheit bekommt. Darauf ist das Programm für das ganze Semester zu sehen, teilweise auch schon mit den Hausaufgaben die man bekommt, so dass man sich das Semester echt gut einteilen kann. Organisatorisch sind uns die amerikanischen Unis weit überlegen. Das Campusleben ist echt genial. Man hat einfach alles da am Campus, wir waren gestern im Pool schwimmen, haben uns Räder ausgeborgt um in der Stadt was zu besorgen und haben uns die Spiele der Mannschaften angesehen.
Gestern waren die Fußballerinnen und Volleyballerinnen dran. Die Damenfußballmannschaft der Willamette Uni ist sehr gut. Ich hasse es zwar das zu sagen, aber ich muss leider ein "für Mädchen" hinzufügen. Die Gegner haben sie auf jeden Fall vernichtend geschlagen. Chris und ich haben ja schon vorher mit den Mädels geredet und ein Match gegen sie ausgemacht. Jetzt brauchen wir nur noch ein internationales Team und dann kömma im Novemeber gegen sie spielen. Ein Kinderspiel, falls wir die 90 Minuten konditionell durchhalten ...
Die Volleyballerinnen dagegen sind richtig gut. Das war ein beeindruckendes Spiel. Die werden wir besser nicht herausfordern.

Gestern hatten alle Dorms ein Hall-Meeting, bei dem Grundregeln besprochen werden und Ideen für Ausflüge, Themenabende etc. gesammelt werden. Es war recht cool die ganzen Leute einmal kennenzulernen, allerdings hab ich da erst richtig gecheckt, dass ich in einem Substance-Free Dorm untergebracht ist. Das bedeutet nicht nur: Kein Alkohol, kein Tabak und keine Drogen im Haus, sondern auch, dass man nicht unter dem Einfluss von diesen Substanzen ins Dorm kommen darf.
Ich weiß, wie konnte ich nur dort landen? Und wo soll ich jetzt immer schlafen? Und das obwohl unser Dorm als einziges eine ziemlich große Bar im Keller hat. Früher war Baxter DIE Partylocation, wrong place, wrong time, too bad.

Ich hab mit dem RA, dem Residence Assisstant gesprochen und gefragt was ich machen soll, da am Campus nicht wirklich Alternativen zur Verfügung stehen. Für mich bedeutet dass jetzt, dass ich nicht offen zeigen darf, dass ich betrunken bin. Das sollte gehn, mit dem amerikanischen Bier bekommt man eh keinen Rausch zusammen.

Danach durfte ich noch etwas Campus-Tradition erleben, denn wer im Semester Geburtstag hat genießt das Privileg im Mill-Stream, dem Fluss der durch den Campus fließt, baden zu gehen. Sehr gemein, vor allem weil der vielleicht 30 cm tief ist und die Geburtstagskinder recht unsanft hineinbefördert werden.

Außerdem hat eine Acapella-Gruppe ihre Songs zum Besten gegeben. Irgendwie hab ich ständig das Gefühl in einem Hollywood-Teenie-Film zu sein, was manchmal nicht das schlechteste ist :-)

Andi

3 Kommentare:

  1. Kontrollieren die Zuständigen beim Eingang die Passanten mit Alkomat/Drogentests oder wie läuft das? Ich glaube, die beste Lösung ist wohl beim Ausgehen gleich eine auswärtige "Schlafgelegenheit" zu organisieren, wenn du weißt was ich meine ;)
    haha
    Grüße aus Graz!

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  2. ich bin auf jeden Fall dabei beim Fussballturnier. Sag mir Zeit und Ort und ich komm. Nachdem wir ohnehin vor haben zu den Sturm-Auswärtsspielen zu fliegen. Kommts auf den einen Flug mehr oder weniger auch net an ;)

    lG

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  3. Aber das wäre dann ziemlich peinlich für unsere Nationalmannschaft, wenn eine Studententruppe Österreich besser im Ausland vertreten würde als die "Österreichische Auswahl" selbst! ;)

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