Samstag, 5. September 2009

Partynacht


Die Partynacht hat gut begonnen. Wir haben uns in Pascals Haus zusammengesetzt und ein paar Bierchen getrunken. Pascal ist Belgier und arbeitet für ein Jahr als french language assistant an der Uni. Er hat ein eigenes Haus da, wobei es Hütte wohl besser treffen würde. 4 Quadratmeteer Wohnzimmer, 2 Quadratmeter Küche, 3 Quadratmeter Schlafzimmer und Bad/Klo. Allerdings ein sehr cooles Plätzchen. Wir haben mittlerweile mit dem Amerikanischen Bier unseren Frieden geschlossen und trinken Coors aus der Flasche. Das ist doppelt cool, erstens, weil Bier aus der Flasche immer besser schmeckt als Bier aus der Dose. Das kann mir jeder Biertrinker bestätigen. Und zweitens, weil die Flaschen ein Bild der Rocky Mountains draufhaben, die blau sind, wenn das Bier die richtige Temperatur hat, und die weiß sind, wenn das Bier zu warm ist. Awesome.
Gestern wars in der kleinen Hütte ziemlich voll, deswegen sind wir dann recht rasch zur Party Nr. 1 aufgebrochen. Das Leben hatte gestern wieder eine Lektion für uns bereit, und zwar: Sei vorsichtig, wem du von Parties erählst, zu denen du gehst. Wir haben am Campus ein echt lästiges Mädel kennengelernt, das uns ihre Nummer aufgedrängt hat, unsere Nummern haben wollte und die dann plötzlich auf der Party aufgetaucht ist. Keine Ahnung wie die dort hingefunden hat. Einem anderen Mädel haben wir schließlich sogar die falsche Adresse gegeben, da sie keine Ruhe gegeben hat, und sie ist dann trotzdem aufgetaucht. Wie gibts denn sowas? Wir hätten sie in die andere Richtung schicken müssen. Naja, man hat's nicht leicht. Max, der Ukrainer, hat seinen guten Cognac aus der Heimat mitgebracht und damit für Begeisterung gesorgt und wir haben versucht uns mit der Amerikanischen Skol-Version anzufreunden, selbstverständlich erfolglos. Skol dagegen ist ja quasi ein Fest für die Geschmacksknospen.
Kurz nach Mitternacht ist dann die Polizei aufgetaucht, und da wir gleich in der Nähe der Tür gestanden sind, haben wir geöffnet. Das waren eigentlich ganz höfliche Burschen und Chris hat noch kurz mit denen gequatscht, da mein Date allerdings noch nicht 21 war, haben wir einen eleganten Abgang hingelegt und sind zur nächsten Party gegangen.
Party Nr. 2 war ein Beer-Pong-Abend. Das ist ein sehr typisches Amerikanisches Trinkspiel, bei dem an den Enden eines Tisches 6 Becher stehen, und jeweils 2 Personen am Ende, versuchen, einen Tischtennisball in die Becher der Gegner zu werfen. Ist der Ball im Becher, muss das gegnerische Team den Becher leeren, und gewonnen hat, wer zuerst in jeden Becher des Gegners getroffen hat. Lustiges Spiel, leider war die Party schon fast zu Ende, als wir angekommen sind. Also ab nach Hause, und zwar durch den Regen ...

Andi

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