Sonntag, 6. September 2009

Der Tag danach


Hallo!

Gestern war Mystical Mary Maslas und Olivias Geburtstagsfeier dran. Die beiden haben in einem Haus von Freunden gefeiert. Wir sind um halb neun losgegangen, haben am Weg noch etwas Bier besorgt (Coors, ihr wisst schon, das mit den Bergen drauf). Und sind dann zur Party gegangen. Als wir angekommen sind war noch nicht viel los, dafür hat Marko, einer der dort Wohnenden sehr fein gekocht. Also einmal ein Bier und etwas zu essen geschnappt, und genossen. Mit der Zeit sind dann immer mehr Leute aufgetaucht, wir haben den Geburtstagskindern ein Ständchen gesungen, haben die Torte angeschnitten und dann zu tanzen begonnen. Aufgrund der Ecuadorianischen zahlenmäßigen Überlegenheit war die Musik sehr südamerikanisch, was uns beim Tanzen einiges an Problemen bereitet hat. Zum Glück gibts Bier, das hilft uns weißen Männern ja bekanntlich beim Tanzen.
Wir haben dann die Beer-Pong-Runde eingeleitet und katastrophal verloren. Pascal (der noch nie Beer-Pong gespielt hat) und ich, ders zumindest 2 mal gespielt hat, gegen Chris, der ähnlich viel Erfahrung hat wie ich, und einen amerikanischen Pro-Beer-Pong-Spieler. Oh oh. Wir haben 2 mal getroffen, sie haben 10 mal getroffen ... das hat für uns natürlich Trinken bedeutet. War aber nicht so schlimm, im Trinken sind wir zumindest besser als im Werfen.

Das ist noch ziemlich rund gegangen, wobei wir uns vom Beer-Pong ferngehalten haben um neue Bekanntschaften zu schließen. Letztlich teilte sich die Party in die üblichen Gruppen: Die Küchengruppe, die in der Küche steht und sich unterhält; die Trinkspiel-Gruppe, die in dem Fall im Keller Beer-Pong gespielt hat; die Tanzwütigen, die im Erdgeschoss getanzt haben; und in die Kleingruppen, die sich in die dunklen Ecken verziehen.

Wir waren lang beim Tanzen, wobei ich schon wieder eine neue Lektion gelernt hab. Wenn man in Österreich irgendeinen Text zu einem Lied singt, von dem man glaubt, dass er rchtig ist stört das niemanden, da den Text eh niemand genau kennt. Wenn man das in Amerika macht, dann erntet man entweder verwirrte Blicke oder Gelächter, oder beides. Meine Tanzpartnerin hat sich vor Lachen kaum noch halten können, was für einen Mist ich zu manchen Liedern gesungen hab. Irgendwann hab ichs dann aufgegeben und mich aufs Tanzen konzentriert. Das kann ich zwar auch nicht besonders gut, allerdings hat mich das noch nie davon abgehalten ...

Nachdem ich Bekanntschaft mit einem netten Mädel aus Colorado gemacht hab, die in meinem Handy als Colorado-Girl gespeichert ist, da ich keine Ahnung hab wie sie heißt, hat Pascal Bekanntschaft mit einer harten Wand gemacht. Max, unser Deutscher Freunde ist auf Pascals Rücken gesprungen, was diesen ziemlich aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Das führte dazu, dass beide mit dem Kopf durch die Wand wollten. Die Wand wollte das nicht, und bescherte Pascal ein blaues Auge und Max eine leichte Gehirnerschütterung. Für Pascal ist das ganze natürlich etwas unpraktisch, da er der Teaching Assistant für Französisch ist und seinen Schülern am Dienstag erklären kann, warum er ein blaues Auge hat ... dazu kommt noch, dass einige seiner Schüler auch auf der Party waren :-) viel Spaß!

Den heutigen Tag haben wir ziemlich damit verbracht nichts zu tun. Wir haben geschaut ob Max noch lebt, haben uns Photos und Videos von gestern angesehen, waren in der Alpha irgendwas Omega Sorority. Unglaubliches Haus kann ich nur sagen, sehr nette Mädels, viel Spaß! Hm, und jetzt am Abend gemma zum Max Kässpätzle essen.

lg Andi

1 Kommentar:

  1. Ihr esst Käsespätzle un dich fahr ins Käseländle -
    heut nacht - Graz-Zürich und Do-Fr retour!
    Mal sehen - ob ich danach auch so fertig ausschau ; ).
    MA

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