Am Freitag haben wir beschlossen das Nachtleben in Salem weiter zu ergründen, und deswegen sind wir anstatt ins Ram in Pete's Place gegangen, einer Bar die nicht so stark von Studenten besucht wird. Die Bar war ganz ok, angenehm war das günstige Bier, das man dort ganz amerikanisch im Pitcher (ähnlich einem Saftkrug) bestellen kann. Nach einigen Getränken haben wir dann weitergeschaut und sind im Copper John's gelandet, einem kleinen Club in Salem, in dem man tanzen kann, vorausgesetzt man mag Hip Hop. Das Tanzen dort war ziemlich lustig, allerdings waren wir alle bald dahin, da uns die Musik nicht so zugesagt hat.
Am Samstag bin ich recht früh aufgestanden, da ich einige Sachen zu erledigen hatte. Zum einen habe ich noch ein weißes T-shirt für die Crayola Party besorgen müssen, außerdem wollte ich ja eine Bouwle machen und brauchte dafür Vodka, Sekt und Früchte. Leider bekommt man in Amerika Vodka nicht in jedem Supermarkt, weswegen ich extra einen Liquorstore suchen musste. Den Vodka hab ich dann endlich bekommen, danach hab ich ein weißes T-shirt besorgt und dann bin ich in den Supermarkt gegangen, um die Früchte und den Sekt zu besorgen. Nachdem die keine Pfirsiche hatten, hab ich 2 Melonen besorgt und bin dann vom Supermarkt mit 2 Litern Vodka, 4 Litern Sekt, 4 Litern Fruchtsaft und 2 Melonen nach Hause gegangen, verdammt das war anstrengend. Das Auto geht uns echt ab!
Das nächste Problem war, dass ich in meinem Dorm keinen Alkohol haben darf, also musste ich mir ein anderes Dorm suchen um die Bowle vorzubereiten. Ich hab mich dann für Chris' Dorm entscheiden, hab dort die Bowle zerschnibbelt, sie mit Vodka aufgegossen und leicht gezuckert und bin dann zum Brunch gegangen. Das war echt gut, es hat Roastbeef mit Krensauce gegeben, das war soweit das beste Essen, das ich hier bekommen habe.
Nach dem Essen hab ich mir noch das Mädelsfußballspiel angeschaut, die haben brav gewonnen, und nachdem Chris jetzt im Medicalcenter arbeitet, war er gleich als offizieller Betreuer des Teams dabei. Beim Fußballspiel war das noch nicht so aufregend, beim Footballspiel war das ganze schon anders. Vor dem Spiel war einmal die Hölle los, alle Spieler mussten getaped werden, bekamen Schmerzmittel oder Verbände und beim Spiel selbst konnte Chris ganz vorne in der ersten Reihe stehen. Neben dem Spielfeld gibt es 2 Linien, eine Linie für die Betreuer, und dahinter eine Linie für die Ersatzspieler der Mannschaften. Chris war also ganz vorne dabei, vor den Spielern, was bei dem Sport nicht ganz ungefährlich ist. Zum einen musste er ausweichen wenn gerade dort ein Spieler getackelt wurde und zum anderen musste er aufpassen um von den eigenen Spielern nicht umgeworfen zu werden, wenn diese Punkte erzielten und die Betreuer umarmten. Danach gabs noch Essen für die ganze Mannschaft und auch da war Chris live dabei. Kein schlechter Job!
Ich war derweil mit lernen beschäftigt um danach die Crayola Party unsicher zu machen!
Montag, 28. September 2009
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