Die Woche war echt anstrengend, wir haben übers Wochenende für unsere Care and Prevention Prüfung gelernt, dann unser research projekt abgeschlossen und dann noch für das heutige Final, Exercise Physiology, gelernt. Endlich fertig.
Was in der letzten Woche abgeht ist ja auch verrückt. Die Bibliothek hat bis 3 in der Nacht offen, und macht um 6 schon wieder auf. Studenten lernen rund um die Uhr, trinken Red Bull und Kaffee und nehmen Aderol, ein Medikament das normal Kinder mit ADHS nehmen, um sich konzentieren zu können. Außerdem nehmen viele Schlafmittel um die wenigen Stunden die sie schlafen nützen können ...
Dafür serviert die Bibliothek Kekse und Kaffee, wenigstens etwas. Morgen sind die letzten Finals, wir sind zm Glück fertig. Jetzt heißts noch packen, am Abend noch auf einen Sprung ins Ram un morgen gehts ab nach Portland zum Flughafen, dann über Chicago nach New York wo wir eine Nacht verbringen werden und am Montag Abend kommen wir dann wieder zurück nach Graz.
Andi
Freitag, 18. Dezember 2009
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Saukalt
Mittlerweile is es da saukalt geworden. In der Nacht hats bis zu Minus 15°C und am Tag so um die -4. Die chicken fountain, ist eingefroren und der Mill-stream friert auch langsam zu. Morgen und übermorgen haben wir noch unsere Kurse und die nächste Woche in der die Finals sind ist Kursfrei. Da wird nur noch gelernt. Wir müssen diese und nächste Woche noch unsere restlichen Tests für das Group Research Project durchführen und dann die Arbeit schreiben.
Ansonsten gehts jetzt nur noch darum die Vorbereitungen für unsere Abschiedsparty am Freitag zu feiern. Wir können's schon gar nicht mehr erwarten noch einmal mit allen zu feiern und gemeinsam Gas zu geben. Das dürfte lustig werden und hoffentlich gibts danach noch einige gute Geschichten zu erzählen.
Andi
Samstag, 5. Dezember 2009
Legendäre Party
Sodala, gestern haben wir einen genialen Abend gehabt. Wir haben Annas Geburtstag in ihrem Appartment in Kaneko gefeiert, einem schönen und modernen Wohnheim am Campus. Ihre 3 Zimmerkolleginnen haben die Party geplant und wir sind um 8 dort einmarschiert. Ich hatte eigentlich vor nichts zu trinken (wie ihr wisst fangen die besten Abende immer so an ...) da ich am Samstag Snowboarden gehen wollte, und wir vorhatten um 6 loszufahren. Da ich aber eine SMS bekommen habe die mir gesagt hat, dass das Snowboarden auf Donnerstag verschoben ist, hab ich mich dann doch überzeugen lassen etwas zu trinken. Nach einigen Getränken haben Pascal und ich begonnen Bierpong zu spielen, und haben fürchterlich verloren. Wir waren so unglaublich schlecht, was wir da aber noch nicht gewußt haben war, dass das nicht einmal der Tiefpunkt unserer Leistung war. Irgendwann ist dann der RA (Residial Assistant oder so) gekommen und hat uns gesagt, dass wir zu laut sind. Die RAs haben die Angewohnheit jeden Spaß zu zerstören und haben dann alle anwesenden Aufgeschrieben. Das ist glaub ich sowas wie eine Verwarnung. Nachdem wir aber alle über 21 sind konnten die nichts machen, wir haben aber beschlossen zur nächsten Party zu schauen. Also haben wir unsere sieben Sachen gepackt und sind losgegangen. Ich hab am Weg nach draußen auch noch einen Plüschschneemann im Christbaumkostüm mitgenommen, den wir dann liebevoll Sven Strong getauft haben (checkt sein profil auf Facebook). Am Weg zu Maxx's Party hat er leider eine seiner Christbaumkugeln eingebüßt. Bei Max angekommen haben wir das Partyvolk verdoppelt und seine Hütte war recht voll. Pascal und ich haben einige gute Photos mit Sven gemacht, und seltsamerweise sind wir von der lezten Party recht nüchternlosgezogen und waren auf der nächsten Party ziemlich betrunken. Niemand weiß wirklich wie das gegangen ist. Pascal und ich haben wieder Bierpong gespielt und so richtig eine Watsche kassiert. Ich hab keinen einzigen Wurf versenkt und musste deswegen nach dem Spiel unter dem Tisch sitzen, bis beim nächsten Spiel ein Punkt gemacht worden ist. Da Verlieren beim bierpong trinken heißt, waren Pascal und ich schon recht gut unterwegs. nachdem ich dann endlich wieder auftauchen durfte haben wir weitergetrunken und haben uns gleich wieder fürs Bierpong angemeldet, denn wir konnten unsere Bierpong Karriere nicht mit einer Niederlage beenden. Das hat sich nacher als schlechte Idee herausgestellt. Wir haben gegen Maxx, den Gastgeber und eine Freundin gespielt, und wir haben denen schon recht früh angekündigt, dass wir sie vernichten würden. Pascal war zu dem Zeitpunkt so betrunken, dass er statt 10 Bechern um die 50 gesehen hat, und beim Ausholen zu seinen Würfen gefährlich ins Schwanken gekommen ist. Einmal ist er dann tatsächlich rückwärts gefallen, hat einen Stapel CDs abgeräumt allerdings Sven geschnappt und den im Fallen umklammert. Zum Glück ist da nichts passiert, aber wir haben wieder einmal verloren ... und getrunken. Maxx hat uns um halb zwei dann aus dem Haus geworfen indem er jeden einzelnen umarmt hat und sich fürs kommen bedankt hat.
Wie immer haben uns alle am nächsten Tag beim Brunch eingefunden und die Geschehnisse der vergangen Nacht besprochen. Pascal konnte sich an kaum etwas erinnern und auch wir haben immer wieder Details gehört, die wir vergessen hatten. Wie zum Beispiel, dass Chris und ich Wouter "getippt" haben, also mit unserem guten alten Chriso-Jo-Trick, bei dem sich einer hinter eine Person kniet und der andere ihn umschupft. Das Chris am heimweg Hecking gemacht hat, und große Löcher in verschiedensten Hecken hinterlassen hat. Dass wir uns gegenseitig Watschen gegeben haben, was Chris dann anderen Personen erzählt hat. Was er gesagt hat war: "I just slapt with Andi". Geklungen hat das ganze allerdings wie "I just slept with Andi" was mit fragenden Blicken beantwortet wurde, und noch seltsamer wurde als Chris dann weitererzählt hat: "Yes, we do that all the time. That's nothing special" Nachdem die fragenden Blicke nicht weniger geworden sind hat er das ganze dann mit Gestiken von Slapping unterlegt, wodurch sich das Missverständnis dann aufgeklärt hat. Wir haben auf der Party echt viel Spaß gehabt, auch wenn wir alle ziemlich müde aus der Wäsche geschaut haben und wieder einmal weniger erledigt haben, als wir uns für den Tag vorgenommen haben.
Andi
Vorvorletzte Woche
Die vorvorletzte Woche ist ganz angenehm vergangen. In den meisten Kursen ist über die bevorstehenden Finals gesprochen worden. Wir haben endlich die Genehmigung für unser Research Project bekommen und konnten ein paar Tests machen. Das ist schon recht cool da, wir haben rund um die Uhr Zugang zum Labor. Wir bereiten alles für die Tests vor, kalibrieren die Geräte die die Atmung messen, bereiten die Versuchspersonen vor, erklären ihnen die Studie und die Tests und führen die Tests dann durch. Da konnten wor schon einiges an Erfahrung sammeln. Ansonsten haben wir in der Woche nicht viel gemacht. Wir haben in Gesprächen oft auf das Semester zurückgeblickt und konnten nicht glauben, wie schnell das doch vergangen ist. Außerdem haben wir über unser ersten Eindrücke voneinander gesprochen und festgestellt, dass viele von Chris und mir keinen guten ersten Eindruck hatten. Pascal hat uns zuerst nicht gemocht, weil wir ihn am Flughafen als wir ihn das erste Mal gesehen haben ignoriert haben weil wir nur mit den hübschen Mädels gesprochen haben. Haha, das klingt nach uns. Max hatte das Gefühl, dass wir arrogant wären. Leider konnten sich nur so wenig Leute wirklich an die ersten Tage erinnern, wie wir uns alle kennengelernt haben, und wie wir dann begonnen haben gemeinsam Sachen zu unternehmen und feiern zu gehen. Wir haben allerdings festgestellt, was für ein Glück wir hatten, dass Chris und Carolina begonnen haben auszugehen, denn Marko hat, da er auch Ecuadorianer ist, Carolina eingeladen ein Fußballspiel zu schauen, und wir sind alle mitgekommen und haben so Marko kennengelernt, mit dem wir dann echt viel Sachen unternommen hätten. Über Markos Partys haben wir dann viele andere Leute kennengelernt, unter anderem auch die Saudis, mit denen wir dann auch sauviel unternommen haben, vor allem Partytechnisch. Keine Ahnung wie das Semester ausgesehen hätte, wenn wir Marko nicht kennengelernt hätten ...
Ich habs die Woche geschafft zu faulenzen, wobei ich die ersten 2 Tage gebraucht hab um es genießen zu können. Die ersten 2 Tage hab ich nichts gemacht und hab mich dabei aber nicht wohlgefühlt, da ich immer das Gefühl gehabt hab ich sollte lernen. Danach hab ich das Nichtstun richtig genossen und am Freitag hab ich langsam begonnen wir Sachen für die Uni zu machen, wobei ich sagen muss, dass meine Motivation echt nachgelassen hat. Schade dass das genau zu dem Zeitpunkt ist wo ich am meisten zu tun hätte. Keine Ahnung wo ich meine Motivation fürs Lernen herbekommen soll ...
Andi
Ich habs die Woche geschafft zu faulenzen, wobei ich die ersten 2 Tage gebraucht hab um es genießen zu können. Die ersten 2 Tage hab ich nichts gemacht und hab mich dabei aber nicht wohlgefühlt, da ich immer das Gefühl gehabt hab ich sollte lernen. Danach hab ich das Nichtstun richtig genossen und am Freitag hab ich langsam begonnen wir Sachen für die Uni zu machen, wobei ich sagen muss, dass meine Motivation echt nachgelassen hat. Schade dass das genau zu dem Zeitpunkt ist wo ich am meisten zu tun hätte. Keine Ahnung wo ich meine Motivation fürs Lernen herbekommen soll ...
Andi
Rückweg
Am Rückweg mussten wir and er Grenze zurück nach Amerika 30 Minuten warten und sind dann mit Verspätung in Bellingham eingetroffen, wo wir unseren Studienkollegen treffen wollten. Bellingham liegt etwa eine halbe Stunde von der kanadischen Grenze entfernt und beheimatet die Western Washington University. Die Uni liegt echt schön außerhalb der Stadt auf einem Hügel von Hügeln und Wäldern umgeben, und man hat eine schöne Aussicht auf das Meer. Die Uni ist recht groß (~ 20 000 Studierende) und ist wie alle amerikanischen Unis sehr zweckmäßig geplant, so dass alle Gebäude auf enem Campus recht nah aneinander liegen. Es gibt eine coole Sporthalle, in der man Klettern und Schwimmen kann, und wo es Saunas und Whirlpools für die Studierenden gibt. Das fehlt auf unserer Uni echt. Wir haben uns mit Martin getroffen, er hat uns den Campus gezeigt, dann sind wir in einen Park am Meer etwas essen gegangen und haben uns dann auf den Heimweg gemacht. Der Verkehr am Sonntag war nicht schlimm und wir sind nach 5-stündiger Fahrt wieder in Salem angekommen wo wir das Auto zurückgegeben haben und nacheinander alle Thanksgiving Geschichten von den anderen gehört haben.
Andi
Vancouver
Am Abend sind wir dann in den Club "Republic" gegangen. Recht lästig war dort allerdings, das wir sicher 20 Minuten draußen in der Kälte gewartet haben, bis wir in den Club gekommen sind, und das obwohl der Club halb leer war. Scheinbar lassen die die Leute vor den Clubs warten damits so ausschaut als wäre ordentlich was los damit mehr Leute kommen. Miese Sache. Wir haben dort ein bisschen gefeiert waren allerdings nicht so motiviert. Am nächsten Tag haben wir uns Vancouver bei Regen angeschaut. Wir sind zuerst ins British Columbia Sports Museum gegangen, das echt cool ist. Dort ist die Geschichte des Sports in B.C. seit den 1830ern bis heute ausgestellt. Die Ausstellung ist cool aufbereitet und es gibt genügend Dinge, die man selbst ausprobieren kann. Danach sind wir über Chinatown zum Hafen spaziert, haben uns das Geschäftsviertel und kleinere Einkaufsviertel angesehen und sind am Nachmittag ziemlich nass und müde ins Hotel zurückgekehrt um uns aufzuwärmen. Ich hab dann noch die Geschäfte rund um unser Hotel abgeklappert und bin dann wieder ins Hotel zurück. Nach einem raschen Abendessen wollten wir uns noch die Skyline Vancouvers von der Nordküste anschauen und sind mit dem Auto rausgefahren. Leider war das Wetter so schlecht, dass man von der Skyline fast nichts gesehen hat, allerdings haben wir ein Restaurant gefunden, dessen Garten voller schön dekorierter und beleuchteter Weihnachtsbäume war. Am Abend wollten wir uns noch mit den Mädels in einem Club treffen, nachdem wir dort aber so lang warten hätten müssen, haben wir beschlossen nur auf ein Bier zu gehn und sind dann schlafen gegangen, da wir am nächsten Tag früh aufbrechen wollten.
Andi
Andi
Freitag, 27. November 2009
Kanada, wir kommen
Wir sind recht früh aufgestanden, da sich Chris das Boeing Werk anschauen wollte, und eine Tour für 9.30 gebucht hat. Da er bei der Kalkulation der Zeit vergessen hat die Zeit zu berechnen, die ich in der Dusche und im Bad brauche, sind wir recht knapp losgekommen. Mit wenig Benzin im Tank, wenig Zeit im Budget und keinem Essen im Magen haben wir uns von Seattle verabschiedet und sind losgefahren. Chris hat sich zum Glück den Weg rausgeschrieben und so sind wir zielstrebig Richtung Boeing Werk gefahren. Zumindest haben wir das gedacht. 10 Minuten vor halb zehn hat sich herausgestellt, dass wir in die falsche Richtung unterwegs waren. Diesmal nicht unser Fehler, da war google maps schuld. Die Tankanzeige war schon seit einiger Zeit auf leer, aber da keine Tankwarnleuchte geleuchtet hat, haben wir uns wenig Sorgen gemacht. Bzw. war keine Zeit da um sich Sorgen zu machen, da wir schon recht knapp dran waren. Also umdrehen, nicht tanken und in die richtige Richtung weiterfahren. Nach einiger Zeit und etwa 10 Minuten vor unserem Ziel hat dann die Warnleuchte zu leuchten begonnen und 5 Minuten später hat plötzlich das Auto nicht mehr auf mein Gasgeben reagiert. Verdammte scheisse, da ist uns jetzt wirklich das Benzin ausgegangen. Wer baut ein Auto, bei dem die Warnleuchte 5 Minuten vor Benzinende zu leuchten beginnt?? Aber nachdem das Mietauto weder Zentralverriegelung noch Funkschlüssel hatte und der Tankdeckel bei Betätigung des Hebels einfach heruntergefallen ist, hätten wir uns das vielleicht denken können. Mieser Chevy Aveo ... Man muss allerdings sagen, dass wir noch einmal Glück im Unglück hatten, denn wir sind kurz vorher bei einer Tankstelle vorbeigefahren. Chris hat sich dann auf den Weg zur Tankstelle gemacht und musste einen Minibenzinkanister kaufen, um das Auto zumindest zur nächsten Tankstelle zu bringen.
Vollgetankt sind wir dann bei Boeing eingeritten, und Chris konnte die Dame am Schalter bewegen seine versäumte Führung umzubuchen, auch wenn sie unser Geschichte vom ausgegangenen Benzin nicht geglaubt hat. Ich hab mir während der 90-minütigen Führung durch das Boeing Werk, die Chris gut gefallen hat, die Ausstellung angeschaut und wir sind danach essen gegangen, natürlich zu McDonalds. Es war allerdings nicht ganz Chris' Tag, nachdem er in seinem Burger vermeintlich Plastik gefunden hat. Er ist dann mit dem halben Burger, den er eigentlich mitnehmen wollte zum Schalter gegangen und der Manager hat ihm dann erklärt, dass das nur die Schale der Tomate sei und ihm den Burger abgenommen. Chris hat dann weder eine Nachspeise noch seinen Burger gekommen. Verloren! Von dort sind wir dann weiter gefahren und haben uns lange zum Seattle Premium Shopping Outlet gestaut, wo wir dann eineinhalb Stunden verbracht haben, in denen ich 2 volle Runden gegangen bin und in jedem Shop war und Chris Läden besucht hat. Allerdings hat er im Gegensatz zu mir etwas gekauft und es war echt die Hölle los. Nach dem shopping hat sich der Stau dann aufgelöst gehabt und wir sind gut vorangekommen. Bis kurz vor der kanadischen Grenze, und dann noch einmal kurz vor Vancouver. Zum Glück hatten wir keinen Stress und sind gemütlich dahingefahren. Wir haben unser Hotel dann recht schnell gefunden es ist ganz gut gelegen. Wir haben in einem netten kleinen griechischen Restaurant gut gegessen und Informationen zum Nachtleben eingeholt. Außerdem stehen wir für Heute auf der Gästeliste für 5 Clubs in Vancouver. Nice. Die Website clubvibes.com ist echt praktisch. Mal schauen was Vancouver so zu bieten hat.
Andi
Thanksgiving
Mittwoch Früh.
Nein, eigentlich muss ich Dienstag Abend beginnen. Wir haben uns im RAM eingefunden um ein Thanksgiving Bier zu trinken und Danke zu sagen. Wir waren eine recht gemütlich Runde haben getrunken und Billiard gespielt, und sind recht früh schlafen gegangen. Ich sag dem Chris vorm Nach-Hause-Gehen noch, dass er sich den Wecker rechtzeitig stellen soll und geh dann schlafen. Ich steh in der Früh auf, pack meine Sachen, geh frühstücken und dann zur Exercise Physiology Klasse, wo wir unseren Test zurückbekommen und warte auf Chris ... Der kommt natürlich nicht, weil er verpennt hat. Ich geh also zu Wish um ihn aufzuwecken, und da steht er zumindest schon unter der Dusche. Nachdem er seine Sachen natürlich nicht gepackt hat, muss er das noch machen, und ich muss das Auto allein abholen gehen. Nach einer Stunde komm ich zurück um ihn abzuholen, und er ist natürlich nicht da, weil er noch zu unserem Professor gegangen ist um seinen Test abzuholen. Mike, unser Professor, fragt Chris warum er die Frage nicht beantwortet hat, und Chris meint, dass er sie vergessen hat und dass er jetzt gehen muss, weil ich warte. Mike fragt, ob er die Frage nicht noch schnell beantworten will um sein F auszubessern. Nachdem Chris' netter Versuch "Can we talk about it?" scheitert, muss er die Frage noch schriftlich beantworten und kommt letztich doch noch mit einer halben Stunde Verspätung. Es kann losgehen.
Bis kurz vor Portland gehts gut dahin, doch dann nimmt der Verkehr immer mehr zu. Etwas nach Portland gehts wieder gut dahin, bis wir kurz vor Tacoma wieder stehen. Nach Tacoma müssen wir uns nur noch kurz nach Seattle hinein stauen und finden unser Motel dann beim 2. Versuch. Das Motel ist recht klein und wir gehen noch schnell etwas essen. Nachdem wir zurückkommen haben auch Max, Jelena und Isa im Hotel eingecheckt. Max studiert mit uns und die zwei Mädels studieren mit ihm zu Hause in Deutschland und studieren ebenfalls beide an der Westküste. Verflixt, die haben einen Mustang als Mietauto bekommen. Wir wollten dann zu einem Club gehen, leider war dort so viel los, dass wir uns entschlossen haben einfach auf ein Bier zu gehen. Das Lokal war ziemlich cool und deswegen haben wir dort auch zu richtig guter Musik getanzt. Max war nach der Attacke von Pascal bei der Bistroparty, wo er sich bei einer lustigen Rauferei das Sprunggelenk verletzt hat nicht nur auf Alkohol unterwegs und konnte dann sogar tanzen. Der Club hat wie gewohnt und 2 zugesperrt und wir sind dann im Regen heimspaziert.
Donnerstag - Thanksgiving
Wir sind um 9 aufgestanden und haben uns um 10 mit den anderen getroffen um die Stadt zu erkunden. Es hat zum Glück nich mehr geregnet und wir sind losspaziert. Und Seattle hat wie eine Geisterstadt ausgesehen, keine Menschenseele auf der Straße, grauer Himmel. Wir wollten zuerst etwas frühstücken und dann zum Pike Place Market schauen. Zum Glück hat zumindet ein Starbucks offen gehabt wo wir Kaffee und Kuchen bekomen haben, sonst waren alle Geschäfte und auch die meisten kaffees und restaurants zu. Und das in Amerika. Der Pike Place Market war so wie alles andere geschlossen. Von der sind wir dann weiter zum Pioneer Square gegangen, wobei wir auf dem Weg bei Essensausgaben für Obdachlose vorbeigekommen sind. Auch am Pioneer square war alles geschlossen. Von dort haben wir uns dann ein Taxi zurück zum Hotel genommen. Nachdem die Mädels unbedingt das Seattle Grace Hospital sehen wollten, in dem Greys Anatomy spielt, haben wir im Internet nachgeschaut, wo das ist. Zur Enttäuschung der Mädels mussten wir feststellen, dass es das eigentlich gar nicht gibt, dafür gab es ein paar Adressen, die für Drehs genützt worden sind. Die waren auch ganz in der Nähe der Space Needle, die wir uns ansehen wollten. Da das Rauffahren 16 Dollar gekostet hätte, und das Wetter nicht besonders schön war haben wir uns entschlossen nicht raufzufahren und stattdessen in der Gegend herumzuschauen. Dort gibts auch einige Interessante Museen, die leider alle geschlossen waren. Nachdem wir die Greys Anatomy Drehorte gesehen haben sind wir um 4 wieder zum Hotel zurückgefahren, und die Mädels und Max haben sich auf den Heimweg gemacht, da die bis zum Samstag wieder zurück in Monterey südlich von San Francisco und in San Jose sein mussten.
Chris und ich haben im Internet noch nachgesehen was sonst noch interessant und offen war, und haben leider nichts gefunden. Also haben wir einen Nap genommen und sind am Abend dann essen gegangen.
Settle hat sich leider nicht von seiner besten Seite gezeigt, aber die Stadt ist auf alle Fälle schön. Mir ist sie mit den Hügeln wie San Francisco vorgekommen. Die hat auf alle Fälle Potential, und sollte bei schönem Wetter noch einmal bereist werden.
Andi
Montag, 23. November 2009
Strongend
So, endlich haben wir unser letztes Mid-term Exam hinter uns gebracht. Die letzte Woche und das Wochenende haben wir hauptsächlich lernend verbracht. Letzte Woche hatten wir unsere praktische Prüfung für Care and Prevention die ganz gut geklappt hat. Wir werden morgen oder übermorgen unser eingereichtes Paper für care and prevention zurückbekommen und dann hat Junggi, unser Professor, gemeint wir schauen uns einmal an, wo wir stehen und wieviel wir noch für ein A machen müssen. Chris und ich werden ihn fragen wie weit wir uns zurücklehnen (in Grad) können um noch solide durchzukommen, vielleicht 130°, oder sogar 180°, unsere geliebte Supine-Position.
Ich glaub das ist der erste Tag seit 2 Monaten an dem ich nichts zu lernen hab und keine Hausaufgaben machen muss, oh yeah! Unser Research Project liegt auch noch auf Eis, da die universitätsinterne Untersuchungskomission noch kein grünes Licht dafür gegeben hat. Wenn wir von denen vor Thanksgiving nichts mehr hören, werden wir uns mit unserem Professor auseinandersetzen und besprechen, inwiefern wir unser Projekt verändern oder reduzieren können um es in der verbleibenden Zeit noch zu schaffen.
Das Wochenende war wie erwartet ein Strongend, und kein Weakend. Am Freitag hat es bei einer Freundin eine Denim-Party gegeben, bei der man Denim tragen musste/sollte. Nachdem jeder Jeans hat, aber die wenigsten Jeansoberteile hatten, haben sich wieder alle bei Value Village eingefunden um dort billige Jeanshemden oder ähnliches zu bekommen. Ich hab ein sehr hässliches Hemd gefunden und war damit bestens für die Party gerüstet. Tony und Taylor die dort wohnen haben das Haus sehr cool hergerichtet und Jeans mit Stecknadeln an Wand und Decke drapiert, was sehr gut ausgesehen hat. Die Party selbst war ganz nett, es war weniger Tanzen und mehr Trinken und Reden, aber das war cool. Ich bin eigentlich nur in der Kühe gestanden und ständig sind Mädels vorbeigekommen, die sich vorgestellt haben. Allerdings hab ich langsam das Gefühl die verwenden alias-Namen wenn sie auf Parties sind. Ich hab da schon zu viele Emilys kennengelernt. Die andere Theorie ist, dass sich mein Gehirn weigert weitere Namen zu merken und ich deswegen nur mehr Emily höre. Und die nächste Theorie ist, dass ich immer das gleiche Mädel treffe, und immer zu betrunken bin um mir ihr Gesicht zu merken und deswegen immer glaube, dass es eine neue Emily ist. Wie auch immer, die Party war ganz cool.
Ich habe am Samstag den Brunch genossen, und den restlichen Tag mit lernen verbracht. Am Samstag waren dann Bistro Party und die Standardparty bei Aziz. Ich hab den Baxte-Kids versprochen sie dieses WE mit auf eine Party zu nehmen. Da sind alle unter 21, also war das eher ein illegals unterfangen, aber das ist ja Collegeleben da, und die Parties gehören auf alle Fälle dazu. Die meisten Burschen haben schon Partyerfahrung, aber ein paar Mädels waren noch nie auf einer Party, und es war recht lustig zu erleben wie nervös so etwas einen machen kann. Ich hab Amanda zum Beispiel genau erklären müssen, wie so eine Party abläuft, was man tun kann und was nicht, und die Mädels haben dann ewig gebraucht um ihr Outfit zu wählen ... sehr lustig. Das Motto der Party war Eastcoast vs. Westcoast, man sollte in einem passenden Outfit erscheinen und konnte dann Leute von der anderen Küste herausfordern. Was das bedeutet sollten wir erst vor Ort feststellen.
Ich bin dann mit der üblichen Party zur Party gegangen, und hab als Kostüm meinen Wetsuit gewählt. Der ist recht angenehm warm, was draußen cool war, drin war er dann allerdings zu warm. Auf der Party selbst hat es Fassbier gegeben, das trinkbar war und ich und Pascal haben wieder einmal unsere Beerpong Skills unter Beweis gestellt und 3 Runden lang gewonnen. Verloren haben wir wieder einmal gegen 2 Burschen in Sports-jerseys und mit Bierbäuchen. Da stellt sich ein Muster ein ...
Irgendwann ist Pascal dann herausgefordert worden, und zwar zum Wrestling. Im Wohnzimmer, wo viel Platz war, konnte man wresteln. Da Pascals Gegner in einer ganz anderen Gewichtsklasse war, hatte er leider keine Chance, aber das hat das große Wresteln eingeäutet. Jonnie, der Hausbesitzer, hat 2 Mädels herausgefordert und eine mit einem Wrestlingreifen Move zu Boden gebracht. Er ist in die Hocke gegangen, hat sie auf die Schulter genommen, und dann über die Schulter geworfen, wobei sie auf dem Rücken am Boden detoniert ist. Das ganze Publikum hat einmal die Luft angehalten, ungläubige Blicke austgetauscht, und nachdem nichts passiert ist, gejubelt. Irgendwann sind dann die Burschen und Mädels aus Baxter aufgetaucht,und lustig ist, dass man auf solchen parties immer feststellen kann, wer ein Freshman ist und wer nicht. Sie haben sich dann unters Partyvolk gemischt und hatten eine recht gute Zeit, allerdings sind sie so spät gekommen, dass das Bier recht bald aus war, was natürlich bedeutet, dass die Party beendet ist. Ein paar von uns sind dann noch zu Aziz gegangen um den Aben ausklingen zu lassen, ich bin dort allerdings auch bald abgerauscht um am Sonntag fit fürs Lernen zu sein.
Sonntag abend haben wir einen sehr schrägen Film gesehen, und zwar Six String Samurai. Es geht dabei um Buddy, den Helden mit Gitarre und Samuraischwert, der sich auf den Weg nach Lost Vegas macht um der neue König des Rock & Roll zu werden, nachdem Elvis gestorben ist. Auf dem Weg findet er ein Waisenkind, das er beschützt und mitnimmt und letztlich muss er gegen Tod kämpfen, der der nächste King werden will und allerdings Rock & Roll mit Metal ersetzen will. Zeitweise recht unterhaltsam, vermutlich ein Film der unter Einfluss gewisser Substanzen mehr Sinn macht.
Andi
Ich glaub das ist der erste Tag seit 2 Monaten an dem ich nichts zu lernen hab und keine Hausaufgaben machen muss, oh yeah! Unser Research Project liegt auch noch auf Eis, da die universitätsinterne Untersuchungskomission noch kein grünes Licht dafür gegeben hat. Wenn wir von denen vor Thanksgiving nichts mehr hören, werden wir uns mit unserem Professor auseinandersetzen und besprechen, inwiefern wir unser Projekt verändern oder reduzieren können um es in der verbleibenden Zeit noch zu schaffen.
Das Wochenende war wie erwartet ein Strongend, und kein Weakend. Am Freitag hat es bei einer Freundin eine Denim-Party gegeben, bei der man Denim tragen musste/sollte. Nachdem jeder Jeans hat, aber die wenigsten Jeansoberteile hatten, haben sich wieder alle bei Value Village eingefunden um dort billige Jeanshemden oder ähnliches zu bekommen. Ich hab ein sehr hässliches Hemd gefunden und war damit bestens für die Party gerüstet. Tony und Taylor die dort wohnen haben das Haus sehr cool hergerichtet und Jeans mit Stecknadeln an Wand und Decke drapiert, was sehr gut ausgesehen hat. Die Party selbst war ganz nett, es war weniger Tanzen und mehr Trinken und Reden, aber das war cool. Ich bin eigentlich nur in der Kühe gestanden und ständig sind Mädels vorbeigekommen, die sich vorgestellt haben. Allerdings hab ich langsam das Gefühl die verwenden alias-Namen wenn sie auf Parties sind. Ich hab da schon zu viele Emilys kennengelernt. Die andere Theorie ist, dass sich mein Gehirn weigert weitere Namen zu merken und ich deswegen nur mehr Emily höre. Und die nächste Theorie ist, dass ich immer das gleiche Mädel treffe, und immer zu betrunken bin um mir ihr Gesicht zu merken und deswegen immer glaube, dass es eine neue Emily ist. Wie auch immer, die Party war ganz cool.
Ich habe am Samstag den Brunch genossen, und den restlichen Tag mit lernen verbracht. Am Samstag waren dann Bistro Party und die Standardparty bei Aziz. Ich hab den Baxte-Kids versprochen sie dieses WE mit auf eine Party zu nehmen. Da sind alle unter 21, also war das eher ein illegals unterfangen, aber das ist ja Collegeleben da, und die Parties gehören auf alle Fälle dazu. Die meisten Burschen haben schon Partyerfahrung, aber ein paar Mädels waren noch nie auf einer Party, und es war recht lustig zu erleben wie nervös so etwas einen machen kann. Ich hab Amanda zum Beispiel genau erklären müssen, wie so eine Party abläuft, was man tun kann und was nicht, und die Mädels haben dann ewig gebraucht um ihr Outfit zu wählen ... sehr lustig. Das Motto der Party war Eastcoast vs. Westcoast, man sollte in einem passenden Outfit erscheinen und konnte dann Leute von der anderen Küste herausfordern. Was das bedeutet sollten wir erst vor Ort feststellen.
Ich bin dann mit der üblichen Party zur Party gegangen, und hab als Kostüm meinen Wetsuit gewählt. Der ist recht angenehm warm, was draußen cool war, drin war er dann allerdings zu warm. Auf der Party selbst hat es Fassbier gegeben, das trinkbar war und ich und Pascal haben wieder einmal unsere Beerpong Skills unter Beweis gestellt und 3 Runden lang gewonnen. Verloren haben wir wieder einmal gegen 2 Burschen in Sports-jerseys und mit Bierbäuchen. Da stellt sich ein Muster ein ...
Irgendwann ist Pascal dann herausgefordert worden, und zwar zum Wrestling. Im Wohnzimmer, wo viel Platz war, konnte man wresteln. Da Pascals Gegner in einer ganz anderen Gewichtsklasse war, hatte er leider keine Chance, aber das hat das große Wresteln eingeäutet. Jonnie, der Hausbesitzer, hat 2 Mädels herausgefordert und eine mit einem Wrestlingreifen Move zu Boden gebracht. Er ist in die Hocke gegangen, hat sie auf die Schulter genommen, und dann über die Schulter geworfen, wobei sie auf dem Rücken am Boden detoniert ist. Das ganze Publikum hat einmal die Luft angehalten, ungläubige Blicke austgetauscht, und nachdem nichts passiert ist, gejubelt. Irgendwann sind dann die Burschen und Mädels aus Baxter aufgetaucht,und lustig ist, dass man auf solchen parties immer feststellen kann, wer ein Freshman ist und wer nicht. Sie haben sich dann unters Partyvolk gemischt und hatten eine recht gute Zeit, allerdings sind sie so spät gekommen, dass das Bier recht bald aus war, was natürlich bedeutet, dass die Party beendet ist. Ein paar von uns sind dann noch zu Aziz gegangen um den Aben ausklingen zu lassen, ich bin dort allerdings auch bald abgerauscht um am Sonntag fit fürs Lernen zu sein.
Sonntag abend haben wir einen sehr schrägen Film gesehen, und zwar Six String Samurai. Es geht dabei um Buddy, den Helden mit Gitarre und Samuraischwert, der sich auf den Weg nach Lost Vegas macht um der neue König des Rock & Roll zu werden, nachdem Elvis gestorben ist. Auf dem Weg findet er ein Waisenkind, das er beschützt und mitnimmt und letztlich muss er gegen Tod kämpfen, der der nächste King werden will und allerdings Rock & Roll mit Metal ersetzen will. Zeitweise recht unterhaltsam, vermutlich ein Film der unter Einfluss gewisser Substanzen mehr Sinn macht.
Andi
Donnerstag, 19. November 2009
Wochenendreview
Das Wochenende war recht lustig. Am Freitag haben wir den Big Lebowski Abend gemacht, den Film geschaut und White Russian getrunken. Das Zeug hat ganz schön reingehaut, und wir haben nach dem Film die Sofas in einen Wrestling Ring umgewandelt. Haha, Chris und ich haben uns ein Beispiel an Christo und Jo genommen und deren patentierten Umschumpf-Trick angebracht. Sehr lustig kann ich nur sagen. Bei der Gelegenheit möchte ich auf eine seltsame amerikanische Tradition hinweisen: Cow-Tipping. Angeblich schupfen da manche Leute Kühe in der Nacht um, wenn sie schlafen, weil das saulustig sein soll. Das klingt lustig, ich hab denen dann aber erklärt, dass das in Österreich nicht geht, weil unsere Kühe alle am Berg stehen und wenn wir die umschupfen, dann kugeln sie den ganzen Berg hinunter. Auf youtube gibts ein lustiges Video dazu. Einfach Cow tipping eingeben und das erste Video anschauen.
Nach dem Film sind wir zu Petes Place gegangen, wo ein Senior Social stattgefunden hat (Seniors = college studenten im letzten Jahr) wir haben dort ein bisschen mitgefeiert und sind dann weiter zu Copper Johns gezogen. So weit ich weiß ist das das einzige Lokal in Salem, in dem man tanzen kann. Ich weiß nicht wie, aber ich hab dort eine nette Emily kennengelernt. Zu später Stunde sind wir dann nach Hause spaziert und haben den nächsten Tag lernend verbracht.
Am Samstag haben uns die Saudis zu einer Party eingeladen, und wenn die Saudis einladen, dann muss man kommen. Einmal war ich nicht dort, weil ich einen Samstagabend zum Lernen genützt hab, das werden mir die 3 Jahre lang nicht verzeihen. Bevor wir dorthin gegangen sind, haben wir uns noch das International Disaster angeschaut, ein Rockkonzertabend, bei dem haufenweise Studentenbands (viele von der TIUA, Tokyo International University of America) 2-3 Songs gespielt haben. Man muss die japanischen Kids einfach lieben, die haben sich wie echte Rockstars angezogen und verhalten. Wir haben uns dann also bei den Saudis eingefunden, und einen Kühlschrank vorgefunden, der bis obenhin mit Bier gefüllt war. Außerdem haben wir uns dort Mojitos gemixt und irgendwann haben wir begonnen Flip-Cup zu spielen. Ein weiteres lustiges Trinkspiel in den USA. Wir haben das gegnerische Team vernichtet und haben danach begonnen Aprés Ski Musik aufzulegen. Oh yeah, was für ein Fest. Irgendwann hab ich dann eingesehen, dass ich besser nichts mehr trinken sollte und habe schadensbekämpungstechnisch nur mehr Wasser getrunken. Ich weiß nicht obs was genützt hat, aufgewacht bin ich trotzdem mit einem gemeinen Hangover.
Nach dem Film sind wir zu Petes Place gegangen, wo ein Senior Social stattgefunden hat (Seniors = college studenten im letzten Jahr) wir haben dort ein bisschen mitgefeiert und sind dann weiter zu Copper Johns gezogen. So weit ich weiß ist das das einzige Lokal in Salem, in dem man tanzen kann. Ich weiß nicht wie, aber ich hab dort eine nette Emily kennengelernt. Zu später Stunde sind wir dann nach Hause spaziert und haben den nächsten Tag lernend verbracht.
Am Samstag haben uns die Saudis zu einer Party eingeladen, und wenn die Saudis einladen, dann muss man kommen. Einmal war ich nicht dort, weil ich einen Samstagabend zum Lernen genützt hab, das werden mir die 3 Jahre lang nicht verzeihen. Bevor wir dorthin gegangen sind, haben wir uns noch das International Disaster angeschaut, ein Rockkonzertabend, bei dem haufenweise Studentenbands (viele von der TIUA, Tokyo International University of America) 2-3 Songs gespielt haben. Man muss die japanischen Kids einfach lieben, die haben sich wie echte Rockstars angezogen und verhalten. Wir haben uns dann also bei den Saudis eingefunden, und einen Kühlschrank vorgefunden, der bis obenhin mit Bier gefüllt war. Außerdem haben wir uns dort Mojitos gemixt und irgendwann haben wir begonnen Flip-Cup zu spielen. Ein weiteres lustiges Trinkspiel in den USA. Wir haben das gegnerische Team vernichtet und haben danach begonnen Aprés Ski Musik aufzulegen. Oh yeah, was für ein Fest. Irgendwann hab ich dann eingesehen, dass ich besser nichts mehr trinken sollte und habe schadensbekämpungstechnisch nur mehr Wasser getrunken. Ich weiß nicht obs was genützt hat, aufgewacht bin ich trotzdem mit einem gemeinen Hangover.
Donnerstag, 12. November 2009
Verschiedenes
Belgium Style Crêpes

Austrian Style Crêpes

Langsam wirds richtig kalt da. Mt. Hood und Mt. Bachelor haben schon genug Schnee bekommen um die Saison zu starten und wir werden hoffentlich vorbeischauen können.
Überächstes Wochenende ist Thanksgiving und wir werden nach Seattle und Vancouver fahren, um diese großartigen Städte zu sehen und uns vielleicht mit einem Studienkollegen zu treffen, der in Bellingham, in der Nähe von Seattle studiert.
Von unserem Semester sind nur noch 5 Wochen übrig und wir stehen dem Ende mit gemischten Gefühlen gegenüber. Es gibt einige Dinge auf die ich mich zu Hause freue. Alle wiederzusehen, Weihnachten Feiern, gutes Essen genießen und Snowboarden gehen. Andererseits ist es ein seltsames Gefühl hier viele neue Freunde gefunden zu haben und diese dann nicht wieder zu sehen. Cool ist natürlich, dass wir viele Freunde gefunden haben, die aus anderen europäischen Ländern kommen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht sie wiederzusehen und uns neue Möglichkeiten eröffnet in Europa herumzureisen.
So gehts uns im Moment, wobei wir auch an einem Tiefpunkt angelangt sind, was unsere Lernmotivation betrifft. Den Arbeitsaufwand den wir hier haben, werden wir bestimmt nicht vermissen. Das reicht uns echt schon. Wir berechnen schon unsere Punkte und versuchen herauszufinden wieviele Leistungen wir da noch bringen müssen, um unsere Kurse positiv abzuschließen.
Heute Abend hat Pascal einen Crêpes-Abend organisiert, das war recht lecker. Und wir haben Crêpes in Länderform gemacht.
Austrian Style Crêpes
Langsam wirds richtig kalt da. Mt. Hood und Mt. Bachelor haben schon genug Schnee bekommen um die Saison zu starten und wir werden hoffentlich vorbeischauen können.
Überächstes Wochenende ist Thanksgiving und wir werden nach Seattle und Vancouver fahren, um diese großartigen Städte zu sehen und uns vielleicht mit einem Studienkollegen zu treffen, der in Bellingham, in der Nähe von Seattle studiert.
Von unserem Semester sind nur noch 5 Wochen übrig und wir stehen dem Ende mit gemischten Gefühlen gegenüber. Es gibt einige Dinge auf die ich mich zu Hause freue. Alle wiederzusehen, Weihnachten Feiern, gutes Essen genießen und Snowboarden gehen. Andererseits ist es ein seltsames Gefühl hier viele neue Freunde gefunden zu haben und diese dann nicht wieder zu sehen. Cool ist natürlich, dass wir viele Freunde gefunden haben, die aus anderen europäischen Ländern kommen, was die Wahrscheinlichkeit erhöht sie wiederzusehen und uns neue Möglichkeiten eröffnet in Europa herumzureisen.
So gehts uns im Moment, wobei wir auch an einem Tiefpunkt angelangt sind, was unsere Lernmotivation betrifft. Den Arbeitsaufwand den wir hier haben, werden wir bestimmt nicht vermissen. Das reicht uns echt schon. Wir berechnen schon unsere Punkte und versuchen herauszufinden wieviele Leistungen wir da noch bringen müssen, um unsere Kurse positiv abzuschließen.
Heute Abend hat Pascal einen Crêpes-Abend organisiert, das war recht lecker. Und wir haben Crêpes in Länderform gemacht.
Donnerstag, 5. November 2009
Halloween
Die Woche war recht anstrengend, da wir am Mittwoch wieder einmal ein Mid-Semester Exam hatten und nächste Woche 2 Arbeiten abgeben müssen. Deswegen komme ich erst jetzt dazu über das letzte Wochenende zu schreiben. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie es am Freitag dazu gekommen ist, auf jeden Fall wollten wir (Marco, Martina und ich) nur schnell auf ein Bier gehen. Wie so oft hat das ganze dann um 4 in der Früh geendet, und wir sind am Samstag recht früh und recht zerstört aus unseren Betten gekrochen. Ich hab meinen Wecker natürlich immer wieder auf Snooze gestellt und bin gerade noch rechtzeitig aus dem Bett gekommen um mich zu duschen, und zum Treffpunkt zu gehen. Ich weiß nicht wer die glorreiche Idee hatte uns um 11.00 zu Treffen um zur Weinverkostung zu fahren, aber es war nicht die beste Idee. Ich habs dann noch geschafft zu Goudys zu gehen um mir zumindest einen Toast mit Aufstrich und einen Orangensaft im To-Go-Becher zu besorgen, und dann sind wir aufgebrochen. Besonders bitter wars natürlich, weil am Samstag all you can eat brunch mit allen Köstlichkeiten ist. Die Fahrt zu den Wineries war sehr schön, zwar nicht so schön wie durch die Südsteirischen Hügel zu fahren, aber es war nett aus Salem rauszukommen. Eigentlich ist es immer nett aus Salem rauszukommen, und dem Camous zu entfliehen. Man ist da schon recht eingesperrt, und die enormen Hausaufgaben und Lernmassen zwingen einen recht viel Zeit am Campus zu verbringen.
Wir wollten eigentlich nach Dundee fahren, weil dort angeblich die besten Wineries sind, haben uns dann aber entschlossen ein paar Wineries am Weg zu besuchen. Bei den Wineries zahlt man 5 Dollar und hat dann 7 - 10 Weine die man probieren kann. In der Gegend machen sie vor allem Rotwein, und zwar hauptschlich Pinot Noir, der sehr sehr trocken ist. Mir persönlich hat der nicht so geschmeckt, und auch der Pinot Gris war sehr bitte. Der Chardonnay war mir zu sauer, dafür war der Gewürztraminer und der Rose wahnsinnig gut. Davon haben wir uns ein paar Flaschen eingepackt und sind, nachdem wir 5 Wineries besucht und ausgiebig verkostet haben, wieder nach Hause gefahren ...
... um uns auf die Halloweenpartie vorzubereiten. Wir haben beschlossen als Schlümpfe zu gehen und haben uns bei Vallue Village weiße Strumpfhosen oder zumindest enge weiße Hosen und blaue Longsleeves, und blaue Schminke besorgt. Ich musste mir noch eine Schlumpfhaube aus einem Polsterüberzug nähen. Die ist echt gut geworden. Um sechs sind wir dann zu Marco's Potluck gegangen, einer Party bei der jeder etwas zu essen mitbringt. Wir haben fette Stakes gebracht und es hat von guten Beilagen, über Hautgerichte bis hin zu genialen Nachspeisen alles gegeben. Wir haben viel gegessen und haben die Kostüme der anderen bewundert, die auch dort waren. Halloween in Amerika ist wie Fasching bei uns. Ich hab ja geglaubt die Leute würden hauptsächlich gespenstische Kostüme anziehen, aber da war alles dabei. Ninja Turtles, Cleopatra, die Gambling Grandma aus Las Vegas, ein Schotte, Napoleon, Der Dude aus Big Lebowski und eben die Schlümpfe. Nach dem Potluck sind wir zu Aziz Haus gefahren, dort wohnen die Saudis, die vorgehabt haben, die beste Halloweenparty in Salem zu schmeißen. Das Haus war echt gut dekoriert, Grabsteine und Jack'O'Lanterns im Garten, Spinnweben in den Türen .. alles dabei. Außerdem haben sie einen DJ organisiert und 2 Bierfässer und einiges an Spirituosen bereitgestellt. Im Endeffekt wars dann doch zu wenig ...
Ich hab das Gefühl ich wiederhole mich, wenn ich sage: wir haben dort viel getanzt, getrunken, Beer-Pong gespielt und sehr viel Spaß gehabt. Es war halt alles spezieller, weil alle coole Kostüme anhatten. Wie immer hat die Polizei vorbeigeschaut und wir mussten für 10 Minuten alle leise sein, nachdem die Polizei dann abgerauscht ist, ist die Party aber fröhlich weitergegangen. Nachdem um 2 der Alkohol aus war, sind die Gäste langsam weniger geworden, und auch wir haben uns auf den Heimweg gemacht, und die vom Alkohol verwundeten gepflegt. Ich hab's an dem Abend noch ins Pi-Phi-Blackbook geschafft, aber das ist eine andere Geschichte.
Montag, 2. November 2009
Las Vegas Video
Martina hat sich die Mühe gemacht ein Las Vegas Video zusammenzuschneiden. Es ist echt cool geworden.
Las Vegas Video
lg Andi
Las Vegas Video
lg Andi
Sonntag, 1. November 2009
Zurück zum Uni-Alltag ... was für ein Mist
Die Woche war echt mühsam. Wir hatten echt Probleme uns wieder in den Studienalltag einzuleben und haben immer wieder über Las Vegas gesprochen. Wir mussten natürlich allen erzählen, wie lustig es in Las Vegas war und haben festgestellt, dass nicht alles was in Las Vegas passiert, auch in Las Vegas bleibt. Letztlich ist sogar viel mehr zurückgekommen als passiert ist, ich sag nur Gerüchte Gerüchte.
Nach und nach haben alle Photos auf Facebook gestellt, und da sind echt coole Photos dabei die zeigen wieviel Spaß wir gehabt haben. Good times! Ich würd sofort wieder hinfliegen, obwohl ich das nächste Mal genug Geld haben will, damit ich nicht bei jedem Dollar überlegen muss, ob's das wert ist.
Der Gedanke an das kommende Wochenende und Halloween hat uns die Woche über am Leben gehalten, und wir haben versucht alles aufzuholen, was wir am Wochenende nicht gemacht haben, was auf Grund mangelnder Motivation nicht besonders einfach war. Wir haben uns ein gutes Volleyballspiel der Willamette Mädels gegen die Mädels von Linfield angeschaut, das echt gut war, und ich hab mich fast in die Nummer 10 von Linfield verliebt. Das gute ist, dass man zu jedem Spiel ein Heft mit den Statistiken der Mannschaften bekommt und da auch die Namen der Spielerinnen drin sind. So hab ich die gute Emily während dem Spiel immer wieder ablenken. Leider ist das service, bei dem ich sie zum ersten Mal abgelenkt hab nur knapp nichts geworden, nicht schlechter, sondern besser geworden, was zu einem entscheidenden Punkt für Linfield geführt hat. Da können sogar die eigenen Fans zur Gefahr werden ...
Das schlechte ist, dass die Telephonnummern der Mädels nicht dabeistehen, und sie während dem Spiel keine Zeit gehabt hat mir ihre Nummer zu geben, so ist leider nichts draus geworden.
Nach und nach haben alle Photos auf Facebook gestellt, und da sind echt coole Photos dabei die zeigen wieviel Spaß wir gehabt haben. Good times! Ich würd sofort wieder hinfliegen, obwohl ich das nächste Mal genug Geld haben will, damit ich nicht bei jedem Dollar überlegen muss, ob's das wert ist.
Der Gedanke an das kommende Wochenende und Halloween hat uns die Woche über am Leben gehalten, und wir haben versucht alles aufzuholen, was wir am Wochenende nicht gemacht haben, was auf Grund mangelnder Motivation nicht besonders einfach war. Wir haben uns ein gutes Volleyballspiel der Willamette Mädels gegen die Mädels von Linfield angeschaut, das echt gut war, und ich hab mich fast in die Nummer 10 von Linfield verliebt. Das gute ist, dass man zu jedem Spiel ein Heft mit den Statistiken der Mannschaften bekommt und da auch die Namen der Spielerinnen drin sind. So hab ich die gute Emily während dem Spiel immer wieder ablenken. Leider ist das service, bei dem ich sie zum ersten Mal abgelenkt hab nur knapp nichts geworden, nicht schlechter, sondern besser geworden, was zu einem entscheidenden Punkt für Linfield geführt hat. Da können sogar die eigenen Fans zur Gefahr werden ...
Das schlechte ist, dass die Telephonnummern der Mädels nicht dabeistehen, und sie während dem Spiel keine Zeit gehabt hat mir ihre Nummer zu geben, so ist leider nichts draus geworden.
Adios Las Vegas
Der Sonntag hat wieder recht gemütlich zu Mittag begonnen und da die Mädels und Chris länger unterwegs waren als wir, haben wir beschlossen ohne sie aufzubrechen, um die restlichen Hotels zu besuchen. Wir sind dann ganz gemütlich den Strip weiter nach Norden spaziert, haben den Adidas und den M&M store besucht, sind dann noch zum Urban Outiftters gegangen und haben uns dort umgeschaut. Der Shop ist wirkich interessant, der hat cooles Gewand, coole Bücher und lustige Sachen, die man nicht wirklich braucht, wie Mini-Design-Klassiker-Stühle, verschiedenste Lomo-Cameras, im Prinzip so Sachen, wie man sie in Museumsshops oft findet.
Von dort sind wir dann zum Bellagio gegangen und haben uns die Fontänen angeschaut. Das ist wirklich eine coole Show. Die Fontainen bewegen sich zur Musik und sind cool choreographiert. Die Spritzen bis zu 15 Meter hoch und haben einige coole Effekte. Ich hab mir nicht gedacht, dass das so spannend sein würde. Dort haben wir dann die Mädels getroffen und sind weiter zum Caesar's Palace gegangen, das echt beeindruckend ist. Ich glaube das ist das größte Hotel in las Vegas, und es schaut verdammt cool aus. Wir wollten den alten "You probably get that alot, did Caesar really live here?" Witz machen, aber die Schlange am Check-In war zu lang. Wir sind dann einfach nur durchspaziert und haben uns die Poolanlage angeschaut. Die ist ja auch echt sehenswert. Dort kann man im Pool zocken, rundherum stehen blaue Betten, es gibt Zelte die man mieten kann, die bis hin zum Flatscreen alles drin haben und die Pools schauen natürlich auch cool aus. Obwohl wir unsere Badehosen dabei gehabt haben, sind wir nicht baden gegangen, da wir noch einiges sehen wollten. Wir sind dann weiter zum Venezian spaziert, bei dem man mit der Rolltreppe über die Rialto-Brücke fahren kann, den Markus-Turm und Platz bewundern kann, und sogar mit Gondeln fahren. Die haben dort ja echt alles, New York New York, Paris, Venezian ... einfach verrückt. Als nächstes war dann das TI, treasure island, dran, das für seine Piratenshow bekannt ist. Vor dem Hotel steht in einem kleinen See ein Boot vor einer Felswand, und es werden immer wieder Shows angeboten. Wir haben dort leider keine Show gesehen, sondern sind zurückgegangen um uns auf den Abend vorzubereiten. Und was machten wir an diesem Abend? Das selbe wie jeden Abend, wir werden vorglühen, die Kasinos ausnehmen und dann die Clubherrschaft an uns nehmen. An diesem Abend sind wir in den Club Rok im New York New York gegangen. Der Club war ganz lustig, der Eintritt war nicht zu teuer, die Musik war gut, leider durften nur die Mädels auf den Podesten tanzen. Macht nichts, wir haben trotzdem unseren Spaß gehabt und haben getanzt bis der Club geschlossen hat. Wir sind dann nach Hause gegangen, haben unsere Wecker gestellt und sind recht schnell eingeschlafen.
Am nächsten Tag haben wir im Halbschlaf unsere Sachen gepackt, gefrühstückt und haben dann ein Taxi gerufen. Wir haben vor dem Hotel auf das Taxi gewartet, und die Stimmun war sehr sehr niedergeschlagen. Alle waren müde, verkatert und niemand wollte Las Vegas verlassen. Letztlich hat es ewig gedauert bis wir nach Hause gekommen sind. Von las Vegas sind wir nach Los Angeles geflogen, dort hatten wir knappe 2 Stunden Zwischenstopp, die Wettervorhersage hat Regen und 10°C für Portland angekündigt, was unsere Depression noch verstärkt hat. Die ganze Heimreise lang haben wir eigentlich nicht viel miteinadner geredet, zu müde waren alle, und der Gedanke, dass wir diese ungalubliche Stadt verlassen müssen, um nach Salem, zum Campus und zum Studienalltag zurückkehren müssen lastete schwer auf uns. VOm Flughafen in Portland sind wir dann mit dem Zug zum Zentrum gefahren, haben dann die Bim zum Bsbahnhof genommen, und eine Stunde auf den nächsten Greyhound Bus gewartet, der uns dann nach Salem gebracht hat. In portland wars saukalt und in Salem wars genau das gleiche, nass und kalt. Wir sind vom Busbahnhof zum Campus spaziert, eine stille Prozession und sind immer weniger geworden, da immer wieder jemand still zu seinem dorm abgebogen ist.
Von dort sind wir dann zum Bellagio gegangen und haben uns die Fontänen angeschaut. Das ist wirklich eine coole Show. Die Fontainen bewegen sich zur Musik und sind cool choreographiert. Die Spritzen bis zu 15 Meter hoch und haben einige coole Effekte. Ich hab mir nicht gedacht, dass das so spannend sein würde. Dort haben wir dann die Mädels getroffen und sind weiter zum Caesar's Palace gegangen, das echt beeindruckend ist. Ich glaube das ist das größte Hotel in las Vegas, und es schaut verdammt cool aus. Wir wollten den alten "You probably get that alot, did Caesar really live here?" Witz machen, aber die Schlange am Check-In war zu lang. Wir sind dann einfach nur durchspaziert und haben uns die Poolanlage angeschaut. Die ist ja auch echt sehenswert. Dort kann man im Pool zocken, rundherum stehen blaue Betten, es gibt Zelte die man mieten kann, die bis hin zum Flatscreen alles drin haben und die Pools schauen natürlich auch cool aus. Obwohl wir unsere Badehosen dabei gehabt haben, sind wir nicht baden gegangen, da wir noch einiges sehen wollten. Wir sind dann weiter zum Venezian spaziert, bei dem man mit der Rolltreppe über die Rialto-Brücke fahren kann, den Markus-Turm und Platz bewundern kann, und sogar mit Gondeln fahren. Die haben dort ja echt alles, New York New York, Paris, Venezian ... einfach verrückt. Als nächstes war dann das TI, treasure island, dran, das für seine Piratenshow bekannt ist. Vor dem Hotel steht in einem kleinen See ein Boot vor einer Felswand, und es werden immer wieder Shows angeboten. Wir haben dort leider keine Show gesehen, sondern sind zurückgegangen um uns auf den Abend vorzubereiten. Und was machten wir an diesem Abend? Das selbe wie jeden Abend, wir werden vorglühen, die Kasinos ausnehmen und dann die Clubherrschaft an uns nehmen. An diesem Abend sind wir in den Club Rok im New York New York gegangen. Der Club war ganz lustig, der Eintritt war nicht zu teuer, die Musik war gut, leider durften nur die Mädels auf den Podesten tanzen. Macht nichts, wir haben trotzdem unseren Spaß gehabt und haben getanzt bis der Club geschlossen hat. Wir sind dann nach Hause gegangen, haben unsere Wecker gestellt und sind recht schnell eingeschlafen.
Am nächsten Tag haben wir im Halbschlaf unsere Sachen gepackt, gefrühstückt und haben dann ein Taxi gerufen. Wir haben vor dem Hotel auf das Taxi gewartet, und die Stimmun war sehr sehr niedergeschlagen. Alle waren müde, verkatert und niemand wollte Las Vegas verlassen. Letztlich hat es ewig gedauert bis wir nach Hause gekommen sind. Von las Vegas sind wir nach Los Angeles geflogen, dort hatten wir knappe 2 Stunden Zwischenstopp, die Wettervorhersage hat Regen und 10°C für Portland angekündigt, was unsere Depression noch verstärkt hat. Die ganze Heimreise lang haben wir eigentlich nicht viel miteinadner geredet, zu müde waren alle, und der Gedanke, dass wir diese ungalubliche Stadt verlassen müssen, um nach Salem, zum Campus und zum Studienalltag zurückkehren müssen lastete schwer auf uns. VOm Flughafen in Portland sind wir dann mit dem Zug zum Zentrum gefahren, haben dann die Bim zum Bsbahnhof genommen, und eine Stunde auf den nächsten Greyhound Bus gewartet, der uns dann nach Salem gebracht hat. In portland wars saukalt und in Salem wars genau das gleiche, nass und kalt. Wir sind vom Busbahnhof zum Campus spaziert, eine stille Prozession und sind immer weniger geworden, da immer wieder jemand still zu seinem dorm abgebogen ist.
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Checkin out Las Vegas
Unser Wecker hat uns um 11.00 recht sanft geweckt und wir haben gemütlich gefrühstückt (Toastbrot mit Marmelade und Fruchtcocktail aus der Dose) und haben uns dann wieder fertig gemacht und den Las Vegas Strip weiter zu erforschen. Diesmal haben wir im Süden begonnen und haben uns das Luxor angeschaut. Die Pyramide ist ja recht interessant, und ich habe mich gefragt wie das innen aussieht, da die Oberfläche im Vergleich zum Volumen recht gering ist, und ja theoretisch Zimmer sein müssten, die keine Fenster haben. Das Geheimnis ist logischerweise, dass die Pyramide innen hohl ist. Das schaut echt beeindruckend aus. Das Luxor ist innen echt nobel eingerichtet und schaut vor allem von vorne interessant aus, da dort ja die Sphinx posiert und den Eingang bewacht. Wir haben dort natürlich einige Photos gemacht, haben allerdings nicht gegambelt und sind dann weiter Richtung Norden spaziert, haben uns das Excalibur angesehen, und sind dann wieder ins MGM Grand spaziert um die Löwen zu sehen Das MGM hat ein Gehege im Hotel, in dem Löwen zu sehen sind, die für Shows trainiert sind. Wir haben leider keine Show gesehen, sondern haben uns nur die Löwen und Löwenbabies angesehen, mit denen man sich für 25 $ auch photographieren hat lassen können. Wir waren dann recht hungrig und sind zum Hooters essen gegangenm, wo wir ein echt gutes Steaksandwich bekommen haben. Nachdem wir teuer gegessen und getrunken haben sind wir wieder zurück nach Hause spaziert, haben ein Nachmittagsschläfchen gehalten, haben geduscht und haben dann das mit dem Vorglühen begonnen. Dabei haben sich dann gleich wieder kulturelle Differenzen gezeigt, da Martina (aus Schweden) Mischgetränke wie Cola und Sprite besorgt hat, während wir mit Fruchtsäften gerechnet haben. Letztlich hat es den Zweck erfüllt, und wir konnten angeheitert ins Zentrum aufbrechen. Diesmal wollten wir den Strip weiter nördlich in Angriff nehmen und wollten außerdem ein paar coole Clubs besuchen. Wir sind dann bis zum Bellagio spaziert und haben uns das innen angesehen. Das Bellagio ist denke ich die nobelste Adresse in Las Vegas, und es schaut auch so aus. Die Eingangshalle ist extrem schön herbstlich dekoriert, von der Decke schweben riesige aus Glas geformte Blätter, riesige Kürbisse (900 lbs = ~ 450 kg) sind schön arrangiert und ein Baummenssch wie aus Herr der Ringe wacht über die Szene. Natürlich gibt es auch einen Club im Bellagio, und in dem haben an diesem Abend die Black Eyed Peas nach ihrem Konzert gefeiert, allerdings waren uns die 80 $ Eintritt zu teuer. Wir haben dann den Concierge im Bellagio gefragt, wohin wir gehen sollten, und der war echt freundlich und hat uns ein paar Adressen genannt. Wir haben dann vor dem Bellagio gewartet und haben mit Chris und Carolina telephoniert, die irgendwo anders unterwegs waren, und sind dann von einem Typen angesprochen worden, der uns gefragt hat ob wir in einen coolen Club möchten. Wir haben uns mit dem unterhalten und er hat gesagt er besorgt uns eine Limousine, die uns in den Club/Gentlemens Club bringt, wir kommen dort gratis hinein und bekommen ein Begrüßungsgetränk. Und alles gratis. Wir haben ihm natürlich nicht geglaubt, aber er hat uns dann schließlich überzeugt, nachdem er den Mädels versichert hat, dass es dort auch männliche Stripper gibt. Wir haben uns gedacht, wenn’s gratis ist, warum nicht? Der Typ hat uns dann tatsächlich eine Limousine organisiert, ist mit uns zu dem Club gefahren, hat uns in der Limousine 100 Dollar in die Hand gedrückt, damit wir dort den Eintritt zahlen können, und hat uns erklärt/erzählt wie das ganze funktioniert. Er bekommt Provision für jeden Gast, den er dorthin bringt, und die Besitzer wissen, dass nur etwa ein Drittel der Gäste wirklich Geld ausgeben, aber scheinbar hauen die dann so richtig auf den Putz und es zahlt sich aus. Der Club war ganz nett, das mit dem Gratisgetränk war genauso gelogen, wie die Sache mit den männlichen Strippern. Das hat uns natürlich nicht wirklich gestört, unsere Mädels waren allerdings enttäuscht. Da sich eines unserer Mädels wirklich unwohl gefühlt hat, sind wir recht bald wieder abgerauscht und haben uns auf die Suche nach einem anderen Club gemacht. Das war gar nicht so leicht, da die Clubs in Las Vegas auch um 2 zumachen, hoffentlich ist das nur während der Nebensaison so, ansonsten wäre ich von Las Vegas schwer enttäuscht. Wir haben dann im Mandalay Bay noch einen offenen Club gefunden, da war allerdings nicht mehr besonders viel los. Das war für uns aber ok, der Club war im 64 Stock des Hotels untergebracht, wir mussten keinen Eintritt zahlen und haben dann einfach gechillt und die geniale Aussicht über das nächtlich beleuchtete Las Vegas genossen. Irgendwann sind wir dann recht müde wieder zu unserem kleinen Hotel nach Hause spaziert.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Road Trip - Grand Canyon!
Wir wurden recht unsanft aus dem Tiefschlaf geweckt und haben versucht unsere sieben Sachen zu packen um loszufahren. Wir mussten auch noch einen Computer mit Internetverbindung finden, um auf google maps die Route zum Grand Canyon herauszufinden. Das verdammte Hotel hat kein W-Lan. Jedes kleine Motel auf unserem Weg von San Diego nach Salem hatte W-Lan, so ein Mist. Wir haben dann an der überteuerten Internetstation im Hotel den Weg rausgesucht und sind losgefahren. Nach einem kurzen Verfahrer sind wir an der ersten Station angekommen, dem Hoover Damm. Der ist echt beeindruckend, obwohl man wenn man durchfährt nur die weniger beeindruckende Seite sieht. Die Straße schlängelt sich ins Tal hinunter, bis man dann über den Hoover Damm fährt, um sich auf der anderen Seite in Serpentinen wieder nach oben zu kämpfen. Wir wollten auf dem Damm anhalten um ein paar Photos zu machen, allerdings war das nirgendwo erlaubt. Wir sind auf der anderen Seite dann stehen geblieben um ein paar Photos zu machen, wobei wir auch da illegalerweise auf den Parkplatz abgebogen sind. Zum Glück hat die Polizei die hinter uns war nicht uns, sondern einen anderen Wagen angehalten, der irgendwo irgendwas verbotenes gemacht hat. Nach dem Hoover Damm sind wir dann weiter gefahren, wobei sich die Landschaft immer wieder geändert hat. Direkt nach dem Damm war es recht wüstenmäßig und hat mit den bizarren Steinformationen und Tafelbergen ein wenig an das Monument Valley erinnert, wobei alles um einiges kleiner war. Danach ist es sehr flach geworden, wobei es noch immer sehr wüstenmäßig ausgesehen hat. Man hat eigentlich nur kleine Büsche neben der Straße gesehen, und wir haben uns schon darauf gefreut richtig in die Wüste zu kommen, wie man sie aus den Filmen sieht, mit den großen Kakteen neben der Straße. Leider gibt’s das dort nicht, die Büsche wurden größer und dichter und man hatte das Gefühl durch die Steppe zu fahren. Die Straße hat sich immer ziemlich gerade durch die Landschaft gezogen, was zum Fahren teilweise sehr langweilig war. Neben der Straße waren immer wieder verlassene oder offene Raststationen, die allerdings auch wenn sie offen waren sehr schäbig ausgesehen haben. Außerdem hat man in der Ferne immer wieder Farmen oder Wohnwagensiedlungen gesehen. Mit der Zeit sind die Büsche immer größer geworden, und es hat dann eigentlich ausgesehen, als würde man die Autobahn Richtung Zadar fahren. Vielleicht ein bisschen weniger grün und die Felsen sind eher rötlich als grau. Nach 5,5 Stunden Fahrzeit sind wir dann in den Grand Canyon National Park gekommen und sind beim Southern Rim stehen geblieben. Ich muss sagen, dass ich mir den Grand Canyon anders vorgestellt habe. Man kann ja fast am Rand des Canyons parken und sieht dann diesen riesigen Canyon vor sich. Gigantisch. Die Sicht an dem Tag war echt gut und man hat echt weit gesehen. Unglaublich wie groß und Tief der Canyon ist, und wie das Wasser das formen konnte. Wir haben sauviele Photos gemacht, (Mamas, Papas, Omas und Opas bitte den nächsten Satz nicht lesen) sind herumgeklettert, haben uns auf Felsspitzen gewagt oder sind sogar über Abgründe gesprungen um auf freistehenden Felssäulen für Photos zu posieren. Und wir haben unser leckeres Frühstück, bestehend aus Toastbrot und Marmelade, am Rand des Canyons gegessen. Wir haben etwa 3 Stunden beim Grand Canyon verbracht und haben uns dann wieder auf den langen Heimweg gemacht. Wie auch bei der Hinfahrt haben wir uns beim Fahren abgewechselt, was einerseits riskant war, da wir nur für einen Fahrer gezahlt haben, und die Versicherung nicht zahlt, wenn ein nicht-autorisierter Fahrer einen Unfall fabriziert, allerdings war es für mich um einiges angenehmer nicht die ganze Zeit fahren zu müssen. So konnten wir auf dem Heimweg etwas Schlaf nachholen, um uns für unsere erste Nacht in Vegas vorzubereiten.
Wir haben das Auto rechzeitig zurückgebracht, sind dann ins Hotel gefahren und haben uns ausgehfertig gemacht. Bis zu dem Zeitpunkt waren wir uns noch nicht sicher, ob wir von unserem Hotel zu Fuß auf den Strip gehen konnten, da ein Highway dazwischen liegt. Gottseidank hat das funktioniert, und wir waren von unserem Hotel aus in 15 Minuten am Strip, direkt beim MGM Grand, dem Excalibur und dem New York New York. Wir sind zunächst einmal durchs New York New York spaziert und haben uns einfach umgesehen. Las Vegas ist eindeutig anders, als die übrigen Städte in denen wir waren. Scheinbar gilt hier die Open-Container-Rule nicht, und man kann auf der Straße ungeniert Alkohol trinken. Sehr angenehm! Obwohl die Hochsaison schon lange vorbei ist, war echt viel los. Die Straßen und Hotels waren voll, und das Wetter war auch sehr angenehm. Die Temperatur war um die 20° C, und die Klimaanlagen in den Hotels waren angenehmer als erwartet. Vom New York New York sind wir ins MGM Grand gegangen und haben uns dort einmal ein Getränk gegönnt und zu gambeln begonnen. Ich war zunächst auf der Suche nach einem Black Jack Table, leider waren die billigsten mit 10 $ Mindesteinsatz, was mir zu teuer war. Wir haben dann eigentlich alle an den Slotmaschinen gespielt, das sind diese einarmigen Banditen, die man aus den Filmen kennt. Das ist lustiger als ich mir das vorgestellt habe, die Maschinen blinken und biepen und rasseln. Man kann die Maschine mit Dollarscheinen spiele und bekommt dafür 4 Credits, für jeden Credit kann man den Hebel einmal bedienen, und die 3 Rollen drehen sich, und je nach Kombination die angezeigt wird gewinnt man Credits oder verliert man Credits. Mit den Credits kann man dann entweder weiterspielen, oder man kann sie sich in Geld auszahlen lassen. Wir haben dort alle ein bisschen Geld gewonnen, Max hatte bei einer Pokermaschine echt glück und hat 100 $ gewonnen. Chris hat das ganze nicht so sehr genossen wie wir, und hat immer nur gemurmelt: „Man kann da ja auf Dauer kein Geld machen…“. Wir hatten unseren Spaß und sind glaub ich um 2 nach Hause gegangen um etwas Schlaf zubekommen.
Andi
Auf geht's, ab geht's 3 Tage wach
Da unser Group Research Project in Exercise Physiology bald startet, und wir ein Proposal dafür am Donnerstag abgeben mussten, hatten wir eine lange Nacht hinter uns, als wir uns am Donnerstag in der Früh ins Exercise Physiology Labor begeben haben. Ahja, vor der Nachtsession haben wir noch das Fußball-Finale der Intramurals gespielt, bei dem wir uns leider der klar besseren Mannschaft geschlagen geben mussten. So ein Mist. Die Party war aber lustig, und es ist eigentlich nur schade, dass die Fußball und Volleyball-intramurals damit vorbei sind. Dafür startet Flag-Football bald. Zurück zum Lab. Ich war in dem Lab leider das Versuchskaninchen für einen Resting Metabolic Rate test, bei dem der kalorische Grundumsatz ermittelt wird. Das ganze ist eigentlich nicht tragisch, da ich bei dem Test eigentlich nur gemütlich auf einem Massagetisch liegen musste, und meine Atemluft gemessen und aufgezeichnet wurde. Dabei hat man eine Art Schnorchel im Mund, von dem links und rechts Schläuche wegführen. Eigentlich ist das ganze recht gemütlich, allerdings hatte ich Halsweh, und musste etwa 30 Minuten dort liegen während mein Mund ausgetrocknet ist, und jedes Schlucken wehgetan hat. Mit einer durchschnittlichen Herzfrequenz von 70 S/min hat das ganze mit dem Grundumsatz auch wenig zu tun. Aber mit dem Gedanken an Las Vegas habe ich auch das durchgehalten, leider hat das Kranksein oder zumindest das Unwohlsein meinen Vegas-Aufenthalt dominiert. Gleich nach dem Labor haben wir uns unsere Sachen geschnappt und haben uns von einer netten Freundin zum Flughafen in Portland führen lassen. Mit dem Flug hat alles gut geklappt. Wir haben allerdings die Koffer und Taschen etwas umpacken müssen, da wir zuviel Vodka, Früchte, Toastbrot, Marmeladen und Äpfel eingepackt hatten. Und wir sind nicht in einer Reihe sondern in einer Linie gesessen. Plätze 20 B, 21 B, 22 B, 23B, 24 B…., keine Ahnung wie das gegangen ist. Wie bei billigen inneramerikanischen Flügen üblich, sind wir mit der Kirche ums Kreuz geflogen, von Portland nach Phoenix ganz im Süden, und dann wieder nach Norden um nach Las Vegas zu kommen. Der Anflug auf den Flughafen in Las Vegas war schon ziemlich genial, da wir im Dunkeln gelandet sind, und man da die Stadt natürlich sehr gut sieht, außerdem ist der Flughafen ziemlich im Zentrum, und man hat die ganzen großen Hotels und Kasinos sehr gut gesehen. Oh yeah. Nachdem wir unser Gepäck gecheckt haben, haben wir überlegt wie wir jetzt am besten zu unserem Hotel kommen. Nachdem wir vorhatten einen Ausflug zum Grand Canyon zu machen, haben wir beschlossen gleich vor Ort ein Auto zu mieten um am nächsten Tag dorthin zu fahren. Das war aus folgenden Gründen sinnvoll: 1. Wir hatten gleich ein Auto um unser Gepäck und uns zum Hotel zu bringen. 2. Wir waren alle so erledigt, dass Fortgehn an diesem Abend ohnehin nicht wirklich sinnvoll gewesen wäre. 3. Die Strecke Las Vegas – Grand Canyon dauert in etwa 5,5 – 6 Stunden, das bedeutete für uns, dass wir um 6 in der Früh losstarten mussten, um das Mietauto rechtzeitig wieder abzugeben und 4. Die anderen Nächte (Freitag, Samstag, Sonntag) sind für Parties reserviert, und da wären wir am nächsten Tag nicht in der Lage gewesen dorthin zu fahren.
Wir haben uns also einen Chrysler Van organisiert, eigentlich hätten wir ein anderes Auto gehabt, allerdings hat das Chris nicht besonders gut gefallen, weswegen wir dann auf den Chrysler umgestiegen sind. Bei dem hat die Klimaanlage allerdings nicht funktioniert, darauf sind wir erst am nächsten Tag gekommen, Danke Christian! Allerdings haben die uns dann beim Zurückgeben 25 $ erlassen. Also, wir haben unser Zeug ins Auto gepackt und sind losgefahren. Da wir den Strip sehen wollten, aber nicht wirklich munter genug waren, um dorthin zu gehen, sind wir den Strip gleich einmal mit dem Auto abgefahren, und was wir da gesehen haben war schon einmal echt beeindruckend. Las Vegas ist einfach verrückt. Da fährt man den Strip entlang und es reihen sich riesige Hotels aneinander, die sich an Verrücktheit zu übertreffen versuchen. Im Süden beginnt das ganze mit dem Mandalay Bay, einem recht schönen Hotel, das am Tag bronzen glänzt und in der Nacht nur leuchtet. Danach kommt das Luxor, die riesige schwarze Pyramide mit der Sphinx davor und der leuchtenden Spitze in der Nacht, die einen Obelisk aus Licht in den Nachthimmel zeichnet. Neben dem Luxor steht das Excalibur, eher ein Familenhotel/Kasino, wenn man das so sagen kann, das wie das Disneyschloss aussieht. Dort sind wir jeden Abend vorbeigegangen, um zu unserem kleinen schäbigen Hotel, der Wild Wild West Gambling Hall zu kommen. Danach kommt das MGM Grand mit seinen Löwen, das New York New York, ein paar Geschäfte, das Bellagio mit den fantastischen Fontänen, das Caesar’s Palace (Hangover!), das Venecian, das TI, das Mirage … Wir sind den Strip bis zum Stratosphere entlang gefahren, haben dann umgedreht und sind zu unserem Hotel gefahren. Das Hotel ist wirklich klein und schäbig und sieht eher nach Motel aus. Allerdings wars günstig, die Zimmer sind ordentlich, wenn auch sehr klein, und das Pool ist in Ordnung. Die Aussicht war auch ziemlich gut. An dem Abend sind wir alle nur ins Bett gefallen und haben versucht so viel Schlaf wie möglich zu bekommen, wissend, dass uns der Wecker am nächsten Tag um 05.00 unbarmherzig aus dem Schlaf reißen wird.
Andi
Samstag, 17. Oktober 2009
Halbzeit
Wir haben festgestellt, dass jetzt fast Halbzeit ist, traurig traurig. Andererseits müssen wir zugeben, dass uns schon einige Dinge abgehen.
Die letzte Woche hat sehr gemütlich begonnen, da wir in der Woche davor unsere Midterms hatten. Leider war die Ruhe trügerisch. Mitte der Woche haben wir dann realisiert, dass wir unser Assignment für Care and Prevention of Athletic Injuries schon Anfang November abgeben müssen, dass wir Anfang nächste Woche eine Präsentation haben und dass wir nächste Woche einen vollen Labreport schreiben müssen. Und das größte Problem ist, dass wir nächste Woche von Donnerstag Mittag bis Montag Abend unterwegs sind, da wir nach Las Vegas fliegen. Mist. Da hat uns unsere Faulheit und unsere Inkompetenz vorauszuplanen wieder voll am Arsch erwischt. Selber Schuld, kein Mitleid werdet ihr euch jetzt denken. Und wahrscheinlich habt ihr damit auch Recht. Für uns bedeutet dass, dass wir jetzt dabei sind einen Labreport für nächste Woche zu schreiben, den Labreport für übernächste Woche so weit es geht zu schreiben, die Präsentation vorzubereiten und wenn wir daneben noch Zeit haben das Paper für Care and Prevention zu schreiben. Ahja, und dann müssen wir uns noch um unsere Mädels kümmern, uns auf Partys blicken lassen und Pokern und Blackjack für Vegas üben. Mal schauen, wie wir das alles unter einen Hut bringen.
Die Erkenntnis hat dann natürlich die zweite Hälfte der Woche dominiert und uns ein bisschen den Schwung genommen. Dank unserer langjährigen Erfahrung mit Stressmanagement haben wir natürlich richtig reagiert und eine Karaokenacht für Freitag geplant, damit wir etwas hatten, das uns die Woche über am Leben hält. Guter Plan. Mit Mühe und Not haben wir die Woche geschafft und uns auf Freitag Abend vorbereitet. Treffpunkt war Pascals kleines Häuschen, wo wir das Pregame, wie die Amerikaner das Vorglühen nennen, gestartet haben. Nachdem dann alle Autos da waren, die wir benötigten um alle zur Karaokebar zu bringen ist es losgegangen. Ahja, eins hab ich vergessen. Pascal und Alisa haben mich überredet an diesem Abend um Karinas Hand anzuhalten. Wir haben also bevor Karina gekommen ist eine kleine Rede vorbereitet, haben dann den überaus wertvollen Ring geholt und sind dann mit dem Rest zur Bar gefahren. Ich hab mein Proposal dann an einigen Mädels geübt (hat mir allerdings nicht viel gebracht, ich hab dann trotzdem die falsche Hand erwischt). Dort angekommen haben wir natürlich gleich einmal die Songliste gecheckt und mit Schrecken festgestellt, dass die Don’t Stopp believing von Journey nicht hatten, dafür 10 andre Songs von der Band. Mist, den Song haben Karina und ich geübt und jetzt haben die den nicht dort. Ich hab dann mit Pascal ein paar andere Lieder gesungen bevor Karina und ich uns für Californication von den Chili Peppers entschieden haben. Ganz schlechte Wahl, das Lied ist schwieriger zu singen als ich mir gedacht habe. Wir haben zum Glück nur die zweitschlechteste Performance des Abends hingelegt …
Der Abend war ziemlich lustig, und da wir so ziemlich die Mehrheit in der Bar waren, haben wir uns natürlich gegenseitig zu Höchstleistungen animiert, von Chris filmerisch festgehalten. Die Zeit ist wie im Flug vergangen, und ich glaube unser Lied war dann das letzte. Nachdem wir uns wacker durch Californication gekämpft haben, habe ich mich vor Karina gekniet, habe die edle Glitzerplastibox mit dem Ring aus der Tasche geholt und meine Rede gehalten:
„Carolina, aeh, Karina, I know it’s 2 different countries, but it’s one heart;
and from the very first moment I saw you,
your green eyes,
your beautiful brown hair,
and your sexy mexican accent,
I knew you were the one.
And I know, that now it is the right moment,
To go for the green card.
And I have to ask you:
Will you marry me?”
Da sie vorbereitet war hat sie ja gesagt, und ich hab ihr den Ring an den Finger an der falschen Hand gesteckt. Nachdem mich das aufmerksame Publikum auf den Fehler aufmerksam gemacht hat, hab ich dann die richtige Hand erwischt und durfte meine zukünftige Braut küssen. Oh yeah! Haha, das war ein Spaß. Chris hat das ganze auf Video und mir haben dann sogar einige gratuliert und uns alles Gute gewunschen. Legendärer Abend.
Andi
Sonntag, 11. Oktober 2009
Ein lange herbeigesehntes Wochenende geht traurig zu Ende. Heute Abend gab es eine Art Totenwache für einen japanischen Studenten der sich Ende der Woche das Leben genommen hat, seine Familie ist angereist und alle Studenten konnten sich von ihm verabschieden. Wir haben ihn nicht gekannt, aber wir alle kennen einige der TIUA-Studenten (Tokyo International University of America) die ihn kannten, und denen sein Tod sehr Nahe gegangen ist.
Wie geplant sind wir am Freitag nach Portland gefahren, wobei wir wegen eines Staus leider später angekommen sind als wir geplant hatten. Wir haben nur mehr wenig Zeit mit Tageslicht gehabt und sind ein bisschen in Downtown herumspaziert. Als es schon recht dunkel sind wir dann auf den Cancer-Walk gestoßen, der ziemlich groß war. Alle Leute hatten beleuchtete Luftballons, was sehr nett ausgesehen hat. Wir sind dem Cancer-Walk gefolgt bis der an einem ziemlich netten Pub vorbeigekommen ist, wo wir dann spontan beschlossen haben einzukehren. In der Rock Bottom Brewery haben wir zunächst ein gutes Lager genossen und dann versucht Marko zu erreichen, da wir noch nicht gewußt haben, ob wir eine Chance haben wieder nach Salem zu kommen, oder ob wir in Portland übernachten müssen. Marko hat uns dann Assis Nummer gegeben, den wir in Henry's Pub treffen sollten. Wir sind dann durch die halbe Stadt spaziert, sind auf einen Elefanten geklettert und haben dann in Henry's Pub noch ein Bier probiert, bevor wir Assis dann getroffen haben. Assis ist aus Saudi-Arabien und studiert mit seinem Bruder da. Die Burschen sind echt lustig drauf, und verarschen uns die ganze Zeit. Die haben uns dann zum Portland City Grill mitgenommen, dem Restaurant im 30. Stock von dem aus man eine echt coole Aussicht über die Stadt hat. Sehr feines Essen, gute Getränke und ein guter Pianist. Das war wie im Film. Wir haben Marko und einige Freunde von ihm dort getroffen und sind dann in den Club "Dirty" gegangen. Dort war einiges los, überall waren Dancing-Poles an denen Gäste getanzt haben. Seltsamerweiser haben einige andre Gäste den Mädels echt Dollarscheine zugesteckt...
Wir haben dort recht lustige Sachen erlebt, über die wir allerdings nicht weiter reden möchten. Wie alle Clubs hat der Club auch um 2 geschlossen und wir konnten dann zum Glück mit den beiden Saudis zurück nach Salem fahren. Wir sind dann so um halb vier in der Nacht in Salem angekommen und haben am nächsten Tag einmal ausgeschlafen.
Da Partens-Weekend war, war der Brunch besonders gut. Von Süßigkeiten über Truthahn, Ravioli, Shrimps und Lachs war alles da und wir haben alles reichlich genossen. Sehr fein. Pascal und ich haben uns dann das Rugby-Spiel angeschaut, was recht cool war. Rugby ist um einiges spannender als Football und wir sind danach noch in die Stadt gegangen, haben ein Eis gegessen und einige Dinge besorgt, unter anderem auch einen Verlobungsring für Karina, die ich leider nicht wie geplant in Las Vegas heiraten kann um eine Junggesellenparty zu haben, da sie nicht mitkommt. Da müssen wir uns noch was überlegen.
Nach dem Abendessen haben wir uns dann in Pete's Place getroffen, einer kleinen Bar in Salem um Max's Geburtstag zu feiern. Wir haben dort recht lange gefeiert und einige Pitcher Bier getrunken. Pitcher sind diese großen Bierkrüge, die man in den Filmen immer sieht. Max hatte ein magisches Glas, das niemals leer geworden ist, dafür haben wir gesorgt. Außerdem haben ihm immer wieder Leute Shots gezahlt, was dazu geführt hat, dass er ziemlich betrunken war. Uns ist es auch recht gut gegangen. Die meisten sind dann noch weiter zu Copper Johns Bar gegangen, ich bin zu einer Party gegangen, die recht cool war. Nur dann hat die Polizei einen Block weiter ein Meth-Lab auseinandergenommen, was die meisten Partygäste recht besorgt hat, da ja fast alle unter 21 sind. Das Haus hat sich dann recht schnell geleert und ich bin dann auch zurück zum Campus gegangen wo wir dann weiter gefeiert haben. Nachdem ich heute irgendwann um 12.00 ohne hangover aufgestanden bin, hab ich ein bisschen gelernt und bin dann zu einem Haus von Freunden gegangen, wo wir gegrillt haben. Die haben echt riesige Steaks da, unglaublich! Mit amerikanischen Produkten und europäischen Skills haben wir eine Supergrillerei gehabt und die Herbstsonne genossen.
lg Andi
Wie geplant sind wir am Freitag nach Portland gefahren, wobei wir wegen eines Staus leider später angekommen sind als wir geplant hatten. Wir haben nur mehr wenig Zeit mit Tageslicht gehabt und sind ein bisschen in Downtown herumspaziert. Als es schon recht dunkel sind wir dann auf den Cancer-Walk gestoßen, der ziemlich groß war. Alle Leute hatten beleuchtete Luftballons, was sehr nett ausgesehen hat. Wir sind dem Cancer-Walk gefolgt bis der an einem ziemlich netten Pub vorbeigekommen ist, wo wir dann spontan beschlossen haben einzukehren. In der Rock Bottom Brewery haben wir zunächst ein gutes Lager genossen und dann versucht Marko zu erreichen, da wir noch nicht gewußt haben, ob wir eine Chance haben wieder nach Salem zu kommen, oder ob wir in Portland übernachten müssen. Marko hat uns dann Assis Nummer gegeben, den wir in Henry's Pub treffen sollten. Wir sind dann durch die halbe Stadt spaziert, sind auf einen Elefanten geklettert und haben dann in Henry's Pub noch ein Bier probiert, bevor wir Assis dann getroffen haben. Assis ist aus Saudi-Arabien und studiert mit seinem Bruder da. Die Burschen sind echt lustig drauf, und verarschen uns die ganze Zeit. Die haben uns dann zum Portland City Grill mitgenommen, dem Restaurant im 30. Stock von dem aus man eine echt coole Aussicht über die Stadt hat. Sehr feines Essen, gute Getränke und ein guter Pianist. Das war wie im Film. Wir haben Marko und einige Freunde von ihm dort getroffen und sind dann in den Club "Dirty" gegangen. Dort war einiges los, überall waren Dancing-Poles an denen Gäste getanzt haben. Seltsamerweiser haben einige andre Gäste den Mädels echt Dollarscheine zugesteckt...
Wir haben dort recht lustige Sachen erlebt, über die wir allerdings nicht weiter reden möchten. Wie alle Clubs hat der Club auch um 2 geschlossen und wir konnten dann zum Glück mit den beiden Saudis zurück nach Salem fahren. Wir sind dann so um halb vier in der Nacht in Salem angekommen und haben am nächsten Tag einmal ausgeschlafen.
Da Partens-Weekend war, war der Brunch besonders gut. Von Süßigkeiten über Truthahn, Ravioli, Shrimps und Lachs war alles da und wir haben alles reichlich genossen. Sehr fein. Pascal und ich haben uns dann das Rugby-Spiel angeschaut, was recht cool war. Rugby ist um einiges spannender als Football und wir sind danach noch in die Stadt gegangen, haben ein Eis gegessen und einige Dinge besorgt, unter anderem auch einen Verlobungsring für Karina, die ich leider nicht wie geplant in Las Vegas heiraten kann um eine Junggesellenparty zu haben, da sie nicht mitkommt. Da müssen wir uns noch was überlegen.
Nach dem Abendessen haben wir uns dann in Pete's Place getroffen, einer kleinen Bar in Salem um Max's Geburtstag zu feiern. Wir haben dort recht lange gefeiert und einige Pitcher Bier getrunken. Pitcher sind diese großen Bierkrüge, die man in den Filmen immer sieht. Max hatte ein magisches Glas, das niemals leer geworden ist, dafür haben wir gesorgt. Außerdem haben ihm immer wieder Leute Shots gezahlt, was dazu geführt hat, dass er ziemlich betrunken war. Uns ist es auch recht gut gegangen. Die meisten sind dann noch weiter zu Copper Johns Bar gegangen, ich bin zu einer Party gegangen, die recht cool war. Nur dann hat die Polizei einen Block weiter ein Meth-Lab auseinandergenommen, was die meisten Partygäste recht besorgt hat, da ja fast alle unter 21 sind. Das Haus hat sich dann recht schnell geleert und ich bin dann auch zurück zum Campus gegangen wo wir dann weiter gefeiert haben. Nachdem ich heute irgendwann um 12.00 ohne hangover aufgestanden bin, hab ich ein bisschen gelernt und bin dann zu einem Haus von Freunden gegangen, wo wir gegrillt haben. Die haben echt riesige Steaks da, unglaublich! Mit amerikanischen Produkten und europäischen Skills haben wir eine Supergrillerei gehabt und die Herbstsonne genossen.
lg Andi
Freitag, 9. Oktober 2009
Wochenend und Sonnenschein und Post-Midexam-Week = Portland
Nach einer Woche hardcore-lernen für die Mid-Term-Exams haben wir uns endlich bis zum Freitag durchgekämpft. Wochenende! Wir fahren heute Nachmittag mit einem Freund nach Portland, schauen uns die Stadt an, schauen am Abend in einen Club und wenn alles gut geht, können wir mit einem andren Freund wieder nach Hause fahren. Ansonsten übernachten wir in Portland und schauen uns morgen noch ein bisschen um. Dann würden wir allerdings den Samstags-Brunch verpassen, der recht gut werden dürfte, da parent's weekend ist. Mal schaun was es letztlich wird. Oh yeah, Wochenende, Portland, freut mich voll!
Andi
Samstag, 3. Oktober 2009
Abendessen - all you can eat
Montag, 28. September 2009
Crayola Party
So. Samstag Abend, Crayola Party in Markos Haus. Jeder zieht ein weißes T-shirt an, nimmt Stifte und etwas zu trinken mit und kommt zur Party!
Zum Glück konnten wir uns eine Mitfahrgelegenheit organisieren sonst hätten wir die Bowle 5 Blocks bis zu Markos Haus tragen müssen, was etwas ungut ist, da in Amerika ja das Open-Container-Verbot herrscht, was alkoholische Getränke betrifft. So waren wir zumindest schneller und unsichtbarer dort, illegal wars trotz Auto.
Die Party war schon in Gange als wir angekommen sind, wir haben uns dann schnell Getränke geschnappt und uns ins Partyleben gestürzt. Pascal und ich haben Marko und Maxx, zwei der 4 Hausbewohner, im Beer Pong herausgefordert und vernichtend geschlagen. Oh yeah, wir werden langsam echt gut in dem Spiel. Wir haben ziemlich schnell begriffenm, dass die Bowle sehr gefährlich war und sind nach einigen Gläsern auf Bier umgestiegen. Wie wir am nächsten Tag herausfinden mussten, hat das nicht viel gebracht ...
Auf jeden Fall ist die Bowle gut angekommen, und wir hatten viel Spaß. Im Keller ist viel getanzt worden, im ersten Stock wurde mehr besprochen und gespielt und zwischendurch musste man immer wieder innhalten, da jemand auf das T-shirt geschrieben hat. Die Parties da enden immer verflixt früh, um 2 Uhr war schon fast niemand mehr da, und wir mussten die Party mit einem halben Rausch beenden ... ja, traurig. Dafür war der Hangover am nächsten Tag nur halb so wild.
Andi
Spieltag
Am Freitag haben wir beschlossen das Nachtleben in Salem weiter zu ergründen, und deswegen sind wir anstatt ins Ram in Pete's Place gegangen, einer Bar die nicht so stark von Studenten besucht wird. Die Bar war ganz ok, angenehm war das günstige Bier, das man dort ganz amerikanisch im Pitcher (ähnlich einem Saftkrug) bestellen kann. Nach einigen Getränken haben wir dann weitergeschaut und sind im Copper John's gelandet, einem kleinen Club in Salem, in dem man tanzen kann, vorausgesetzt man mag Hip Hop. Das Tanzen dort war ziemlich lustig, allerdings waren wir alle bald dahin, da uns die Musik nicht so zugesagt hat.
Am Samstag bin ich recht früh aufgestanden, da ich einige Sachen zu erledigen hatte. Zum einen habe ich noch ein weißes T-shirt für die Crayola Party besorgen müssen, außerdem wollte ich ja eine Bouwle machen und brauchte dafür Vodka, Sekt und Früchte. Leider bekommt man in Amerika Vodka nicht in jedem Supermarkt, weswegen ich extra einen Liquorstore suchen musste. Den Vodka hab ich dann endlich bekommen, danach hab ich ein weißes T-shirt besorgt und dann bin ich in den Supermarkt gegangen, um die Früchte und den Sekt zu besorgen. Nachdem die keine Pfirsiche hatten, hab ich 2 Melonen besorgt und bin dann vom Supermarkt mit 2 Litern Vodka, 4 Litern Sekt, 4 Litern Fruchtsaft und 2 Melonen nach Hause gegangen, verdammt das war anstrengend. Das Auto geht uns echt ab!
Das nächste Problem war, dass ich in meinem Dorm keinen Alkohol haben darf, also musste ich mir ein anderes Dorm suchen um die Bowle vorzubereiten. Ich hab mich dann für Chris' Dorm entscheiden, hab dort die Bowle zerschnibbelt, sie mit Vodka aufgegossen und leicht gezuckert und bin dann zum Brunch gegangen. Das war echt gut, es hat Roastbeef mit Krensauce gegeben, das war soweit das beste Essen, das ich hier bekommen habe.
Nach dem Essen hab ich mir noch das Mädelsfußballspiel angeschaut, die haben brav gewonnen, und nachdem Chris jetzt im Medicalcenter arbeitet, war er gleich als offizieller Betreuer des Teams dabei. Beim Fußballspiel war das noch nicht so aufregend, beim Footballspiel war das ganze schon anders. Vor dem Spiel war einmal die Hölle los, alle Spieler mussten getaped werden, bekamen Schmerzmittel oder Verbände und beim Spiel selbst konnte Chris ganz vorne in der ersten Reihe stehen. Neben dem Spielfeld gibt es 2 Linien, eine Linie für die Betreuer, und dahinter eine Linie für die Ersatzspieler der Mannschaften. Chris war also ganz vorne dabei, vor den Spielern, was bei dem Sport nicht ganz ungefährlich ist. Zum einen musste er ausweichen wenn gerade dort ein Spieler getackelt wurde und zum anderen musste er aufpassen um von den eigenen Spielern nicht umgeworfen zu werden, wenn diese Punkte erzielten und die Betreuer umarmten. Danach gabs noch Essen für die ganze Mannschaft und auch da war Chris live dabei. Kein schlechter Job!
Ich war derweil mit lernen beschäftigt um danach die Crayola Party unsicher zu machen!
Am Samstag bin ich recht früh aufgestanden, da ich einige Sachen zu erledigen hatte. Zum einen habe ich noch ein weißes T-shirt für die Crayola Party besorgen müssen, außerdem wollte ich ja eine Bouwle machen und brauchte dafür Vodka, Sekt und Früchte. Leider bekommt man in Amerika Vodka nicht in jedem Supermarkt, weswegen ich extra einen Liquorstore suchen musste. Den Vodka hab ich dann endlich bekommen, danach hab ich ein weißes T-shirt besorgt und dann bin ich in den Supermarkt gegangen, um die Früchte und den Sekt zu besorgen. Nachdem die keine Pfirsiche hatten, hab ich 2 Melonen besorgt und bin dann vom Supermarkt mit 2 Litern Vodka, 4 Litern Sekt, 4 Litern Fruchtsaft und 2 Melonen nach Hause gegangen, verdammt das war anstrengend. Das Auto geht uns echt ab!
Das nächste Problem war, dass ich in meinem Dorm keinen Alkohol haben darf, also musste ich mir ein anderes Dorm suchen um die Bowle vorzubereiten. Ich hab mich dann für Chris' Dorm entscheiden, hab dort die Bowle zerschnibbelt, sie mit Vodka aufgegossen und leicht gezuckert und bin dann zum Brunch gegangen. Das war echt gut, es hat Roastbeef mit Krensauce gegeben, das war soweit das beste Essen, das ich hier bekommen habe.
Nach dem Essen hab ich mir noch das Mädelsfußballspiel angeschaut, die haben brav gewonnen, und nachdem Chris jetzt im Medicalcenter arbeitet, war er gleich als offizieller Betreuer des Teams dabei. Beim Fußballspiel war das noch nicht so aufregend, beim Footballspiel war das ganze schon anders. Vor dem Spiel war einmal die Hölle los, alle Spieler mussten getaped werden, bekamen Schmerzmittel oder Verbände und beim Spiel selbst konnte Chris ganz vorne in der ersten Reihe stehen. Neben dem Spielfeld gibt es 2 Linien, eine Linie für die Betreuer, und dahinter eine Linie für die Ersatzspieler der Mannschaften. Chris war also ganz vorne dabei, vor den Spielern, was bei dem Sport nicht ganz ungefährlich ist. Zum einen musste er ausweichen wenn gerade dort ein Spieler getackelt wurde und zum anderen musste er aufpassen um von den eigenen Spielern nicht umgeworfen zu werden, wenn diese Punkte erzielten und die Betreuer umarmten. Danach gabs noch Essen für die ganze Mannschaft und auch da war Chris live dabei. Kein schlechter Job!
Ich war derweil mit lernen beschäftigt um danach die Crayola Party unsicher zu machen!
Donnerstag, 24. September 2009
Weisheit des Tages
So, wieder was gelernt, und wieder einmal auf die harte Tour. Nie ohne vorher gefrühstückt zu haben einen Wingate Test fahren, sonst kanns dir passieren, dass du auf dem Weg zur Toilette plötzlich die Orientierung verlierst, zuerst einmal links an der Wand entlangschrammst um dann besinnungsos mit der Birne an die Tür zu klopfen. Dürfte sehr lustig ausgesehen haben. Passiert ist nicht wirklich was, bis auf das angeknackste Ego wars nur eine kleine Beule am Kopf und ein großer blauer Fleck auf der Schulter.
Andi
Andi
Dienstag, 22. September 2009
Intramurals
Diese Woche haben die Intramurals begonnen. Das sind so Sportbewerbe, die im Semester stattfinden, bei denen es eher um die Gaudi geht. Wir spielen Fußball in Coed Competetive League, also Frauen und Männer competetive, und Volleyball Coed Rcreational, also zum Spaß. Gestern war unser erstes Fußballspiel, und wir haben gewonnen. Gespielt wird da 6 gegen 6 draußen auf ein Feld, das so groß ist wie eine Turnhalle, mit etwa denselben Toren wie drinnen. Das war ein ziemlicher Spaß, die Mädels haben ganz gut gespielt und ich hab im Tor begonnen, bin aber ziemlich schnell zum Feldspieler avanciert, nachdem ich ein Tor kassiert hab, weil ich Streetsoccerstyle-mäßig die fehlende Abwehr verstärkt hab und dabei nicht im Tor war. Das hat der Feind natürlich gesehen und gleich ein Tor geschossen. "Don't put Andi into the goal, he was really displaced when he got the first goal!" :-) in Zukunft muss ich nimmer im Tor stehn. Wir haben das Spiel letztlich 2:1 gewonnen. Go Sneaky Sneakers go!
Heute haben wir unser erstes Volleyballspiel gehabt, und wir haben mit Nella, Emily und Emilia ganz gute Einkäufe getätigt. Mit Nella, weil sie wahnsinnig gut spielt, und mit Emily und Emilia weil sie in ihren Volleyballoutfits sehr gut aussehen :-) Emily spielt auch noch recht akzeptabel. Ah, jetz versteh ich was Mama damit meint wenn sie sagt ich schreib in meine Blogs immer sexistische Sachen...
Auf jeden Fall haben wir die Gegner vernichtet. Go Stepdads gut! Den Namen haben wir gewählt, weil wir, wenn unsere Gegner fragen warum wir Stepdads heißen, sagen können: "Because we beat you and you hate us!". So, jetzt ist Schluss mit lustig. Jetz heißts Aufgabe machen. Es ist Dienstag, Mist, da hab ich noch viel Woche vor mir. Aber es gibt schon einen Lichtblick: Am Samstag sind wir wieder zu einer Party eingeladen, Oh yeah!
Andi
Heute haben wir unser erstes Volleyballspiel gehabt, und wir haben mit Nella, Emily und Emilia ganz gute Einkäufe getätigt. Mit Nella, weil sie wahnsinnig gut spielt, und mit Emily und Emilia weil sie in ihren Volleyballoutfits sehr gut aussehen :-) Emily spielt auch noch recht akzeptabel. Ah, jetz versteh ich was Mama damit meint wenn sie sagt ich schreib in meine Blogs immer sexistische Sachen...
Auf jeden Fall haben wir die Gegner vernichtet. Go Stepdads gut! Den Namen haben wir gewählt, weil wir, wenn unsere Gegner fragen warum wir Stepdads heißen, sagen können: "Because we beat you and you hate us!". So, jetzt ist Schluss mit lustig. Jetz heißts Aufgabe machen. Es ist Dienstag, Mist, da hab ich noch viel Woche vor mir. Aber es gibt schon einen Lichtblick: Am Samstag sind wir wieder zu einer Party eingeladen, Oh yeah!
Andi
Samstag, 19. September 2009
Oktoberfest
Heiliger Bimbam, das war was. Nachdem wir herausgefunden haben, dass es ganz in der Nähe von Salem ein Oktoberfest gibt, haben wir all unsere Kontakte spielen lassen und drei Autos inklusive "designated driver" organisiert. An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Marko, Karina und einem Freund von Marko bedanken, auch wenn die das wahrscheinlich nicht lesen werden. Um 8.30 haben wir uns am Campus getroffen und sind dann Richtung Mount Angel gefahren, einem kleinen Ort etwa 40 km nordöstlich von Salem. Vorweg kann ich nur eins sagen: Genial!
Die haben das kleine Örtchen herausgeputzt, überall Amerika- Deutschland-, Bayern-, und Oktoberfest Mount Angel Fahnen, echt viele Mädels waren in Dirndln unterwegs, und das waren meistens echt schöne Dirndl, keine Touristen-Billigsdorfer-Dirndln. Auch die Lederhosenfraktion war stark vertreten, einige sogar mit Hut (inkl. Anstecknadeln) und Gamsbart. Bei diversen Standln waren alle kulinarischen und sprachlichen Köstlichkeiten vertreten: Vom Schnitzelsandwich, einer akzeptablen Variante der Schnitzelsemme)über das Wiennerschnitzel mit Pommes Fritz, zur Bratwurst, wahlweise auch Brotwurst und letztlich das Apfelküchlein.
Zur Begrüßung haben wir gleich einmal aus einem Bierzelt die süßen Klänge von Fürstenfeld gehört und fleißig mitgesungen. Unseren amerikanischen Freunden haben wir natürlich auch die wichtigsten Wörter und Phrasen beigebracht: Eins, zwei, gsuffa; O'zapft is; Bier her, Bier her, oder i fall um juchee....; hört sich alles sehr lustig an, wenns auf amerikanisch ausgesprochen wird.
Unsere erste Station war dann letztlich aber der Weingarten, in dem's aber auch Bier gegeben hat und in dem die Lufthansa Band gespielt hat. Haha, da war musikalisch auch alles vertreten. Außerdem war die Halle echt stimmig hergerichtet, mit Bayern-Flaggen, kleinen Hulzstandln... Zwischen Schunkeln, Schuhplatteln (in Amerika sind sogar meine Schuhplattler-skills beeindrucked) und dem Ententanz haben sich dramatische Szenen abgespielt. Chris hat Martina aus Schweden zum Bierwetttrinken herausgefordert. Ein Glas Bier auf Ex. Dort gibts allerdings keine Maßkrüge, auch keine Krügerl, nur so 0.3 l Bierbecher, also alles halb so wild. Chris hat ja so ziemlich jeden herausgefordert, aber alle haben was von "don't pay 5 dollars to chug a beer..." gemurmelt. Bis auf Martina a.k.a. hold my cup, I need to get a full beer...
Haha, also 1.....2.....gsuffa! Martina's Leistung war beeindruckend, Chris ist nicht einmal bis zur Hälfte seines Glases gekommen, da war sie schon fertig. Wieder was gelernt, leg dich nicht mit einer Schwedin an. Die ganze Dramatik hat sich allerdings erst danach offenbart, da auch Pascal an diesem Trinkbewerb teilgenommen hat, und er schwör, dass er um einiges schneller war als Martina, aber niemand hat mitbekommen, dass er mitgemacht hat. Da war er am Boden zerstört..
Die Lufthansa-Band hat dann noch eine 3-Tenöre Version zum besten gegeben, die ziemlich lustig war. In Frack und Zylinder sind sie auf der Bühne gestanden, die Beine von einer Bayern-Flagge bedeckt und dann haben sie gesungen und sich dazu gewunden und gebogen ... Die waren in befestigten Schischuhen und haben beim vor und zurück wogen Neigungswinkel zustande gebracht, dass sich das Publikum vor Lachen fast genauso stark mitgebogen hat!
Nach dieser Einlage sind wir dann zum Bierzelt zurückgegangen, wo wir als erst die vertrauten Klänge aus der Heimat gehört haben. Das Zelt war leider nicht ganz so schön geschmückt, was uns allerdings ziemlich egal war. Dort hat eine Band gespielt, die dem Publikum ganz schön eingeheizt hat, amerikanische Klassiker wie Sweet Home Alabama, gefolgt von qualitativ hochwertiger österreichischer Aprés-Ski Musik, Wahnsinn! Saulustig auf jeden Fall. Die deutschsprachige Fraktion unter uns war stark vertreten und hat natürlich fleißig mitgesungen, dafür waren wir nacher ganz schön heiser. Aber das wars wert.
Um halb eins macht dort leider alles dicht, was uns wieder schmerzhaft daran erinnert hat, dass wir in Amerika sind. Wir haben uns dann recht rasch auf den Heimweg gemacht, da wir noch zu einer Party schauen wollten. Die war leider schon vorbei als wir angekommen sind und wir sind dann noch mit Freunden in eine Karaoke-Bar gegangen. Das ist in amerikanischen Bars echt angenehm, antialkoholische Getränke sind um einiges billiger als bei uns.
Andi
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