Am nächsten Morgen teilte sich unsere werte Gesellschaft, da Chris und ich weiter Richtung Lake Tahoe zogen, und die Burschen noch etwas Zeit in San Francisco hatten, bis ihr Flug nach Miami startete. Aus gegebenem Anlass hier eine Liste der besten Sprüche, die Markus a.k.a. Meister Münich losgelassen und uns zum lachen gebracht hat.
"Hey Taxidriver, did you see this?" - Zu einem Taxifahrer in LA, als ein hübsches Mädchen vorbeigegangen ist.
"Der Weg des Erfolgs führte heute über die Zahnbürste, nach diesem FishMac!" - Nach einem McDonalds Besuch in LA.
"Des is a Wahnsinn, in Amerika wach i in da Früh auf und bin komplett munter. Net so wie zhaus, wo i immer ewig lang zum Aufstehen brauch." - Sprachs, und legte sich wieder schlafen.
Wir werden die beiden vermissen, obwohl sich in den Wehmut auch ein wenig Freude mischt, denn die beiden hatten ihr gaaanz eigenes Tempo...
Für uns beide gings weiter Richtung Yosemite National Park. Der Weg dorthin ist ein leichter, denn die Yosemite Road führt einfach dorthin. 4 Stunden Anreise waren auch ok, und die Landschaft hat auch einiges geboten. Zunächst verlässt man San Francisco über die Bay Bridge, dann gehts über einige Hügel, wonach man auf eine Ebene kommt, die sich ewig lang zieht. Dort wird so ziemlich alles angebaut, was man sich vorstellen kann, und das im großen Stil. Nach einigen Stunden beginnen sich wieder Hügel zu formen, die immer größer und größer werden, bis man dann wirklich in die Berge kommt. Man fährt erst recht lang bergauf, dann fährt man recht lang gerade dahin, und dann kommt man irgendwann in den Yosemitepark. Die Eintrittsgebühr kostet 20 Dollar, was voll ok ist und dann gehts bergab ins Yosemite-Tal. Unser Campingplatz war leider nicht direkt im Yosemitetal, sondern etwas außerhalb, da wir nicht reserviert haben, und nehmen mussten was frei war. Der Campingplatz war ganz ok, es gab Plumpsklos, davon aber reichlich, kein fließendes Wasser, dafür aber einen Bach und jeder Platz hatte einen Grill, einen Pikniktisch und den obligatorischen Foodlocker, eine Eisenkiste, die im Boden verankert ist und die Bären nicht aufbrechen können.
Vor den Bären wird überall gewarnt, man darf nicht zu schnell fahren um die Bären nicht anzufahren, man darf über Nacht keine Lebensmittel im Auto lassen, da Bären sehr schnell in Autos einbrechen können, wenn sie darin Essbares riechen, man darf beim Wandern, wenn man eine Pause macht, seinen Rucksck nicht aus den Augen lassen, da Bären sonst versuchen könnten ans Essen zu kommen, und wenn man einen Bären sieht soll man Lärm machen, sich groß machen und kleine Steine nach ihm werfen. So wie das alles beschrieben war, haben wir erwartet überall auf einen Bären zu stoßen.
In der ersten Nacht haben wir aso alles Essbare aus dem Auto entfernt, haben alle Essensbrösel rausgeklaubt (sicher ist sicher) und das Auto so hergerichtet, dass wir im Fall der Fäll schnell losfahren können. Da unser Auto nicht so besonders groß ist, mussten wir zum Schlafen natürlich die Sitze ganz nach vorne fahren. Wenn der Bär jetz also an unser Fenster klopft, müssten wir schnell nach vorne, den Sitz nach hinten schieben und könnten dann erst losfahren.
Vom Bären haben wir weder etwas gesehen noch etwas gehört, und auch Spuren waren am Morgen keine zu sehen. Im Auto selbst wars recht kühl, denn die Temperatur liegt in der Nacht bei etwa 5° Celsius was etwa 40°F entspricht. Zum Umrechnen einfach en Fahrenheitwert minus 30 und durch 2, dann hat man Celsius. Wieder was gelernt.
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