Freitag, 21. August 2009

ein bisschen riskieren...


Nach dem Aufstehen haben wir uns noch den Hafen in Eureka angesehen, der früher einer der größten Fischereihäfen der Westküste war, mittlerweile gibts dafür aber nur mehr einen Ausdruck: jämmerlich. Oder erbärmlich. Was auch immer. Wir haben diesen trostlosen Ort so schnell wie möglich verlassen. Stimmt nicht ganz. Wir haben den Ort so schnell es die Geschwindigkeitsbestimmungen zulassen verlassen. Seit gestern sind wir a bisl vorsichtig, was Geschwindigkeiten angeht.
Weiter gings über Berg und Tal immer weiter nach Norden. Leider ist in der Gegend das Benzin recht teuer, weswegen wir bei Benzinpreisen von 3,35 DOllar pro Gallon immer nur so 10 Dollar reingetankt haben. Aber merkt euch eins. Es ist nicht teuer 3,35 Dollar pro Gallon zu zahlen, wenn man 150 Dollar zahlt, weil man den Pannendienst rufen muss.

Wir fahren also durch Berg und Tal und irgendwann beginnt die Benzinwarnlampe zu leuchten. Ok, kein Problem, mit der Reserve kann man noch ewig weit fahren. Also fahren wir weiter und weiter, langsam schwinden die Anzeichen von Zivilisation. Keine Häuser mehr, keine Querstraßen mehr, keine Tafeln mehr. Und wir fahren immer noch weiter. Und das schon ziemlich lang. Hoffentlich kommt bald eine Tankstelle. Nachdem immer noch keine Anzeichen für eine Tankstelle aufgetaucht sind, haben wir langsam begonnen alle reichweitenverlängernden Maßnahmen zu treffen:
Maßnahme 1: Licht ausschalten
Maßnahme 2: Klimaanlage ausschalten
Maßnahme 3: Beim Bergabfahren ausrollen lassen. Tut mir leid Freunde hinter uns, es geht nicht schneller.
(Exkurs Anfang: Was ist der Unterschied zwischen einer echten Schlange und einer Autoschlange? Bei der Autoschlange ist der Arsch ganz vorne. Exkurs Ende.)
Maßnahme 4: Nicht mehr bremsen, nur keinen Schwung verlieren!
Maßnahme 5: Im Windschatten fahren
Maßnahme 6: Ballast abwerfen.

Gottseidank haben sich die Anzeichen für Zivilisation wieder gemehrt und irgendwann ist dann die rettende Tankstelle aufgetaucht, ich hätte nicht gewußt wovon ich mich als erst getrennt hätte. Chris. Und die Tankstelle war auch noch billig. Juhuu!

Vollgetankt ist es dann weiter nach Eugene und dann nach Salem gegangen, wo wir einmal den Campus inspiziert haben. Morgen gehts noch ab nach Portland das Auto zurückgeben, und dann ab auf die Uni.

lg Andi

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